RWE Aktie: Neues 10-Jahres-Hoch!
Die RWE-Aktie demonstriert derzeit eindrucksvolle Stärke. Angetrieben von einer erweiterten Partnerschaft mit Amazon und Projekterfolgen in Großbritannien kletterte der Kurs auf den höchsten Stand seit einer Dekade. Während das operative Geschäft brummt, mahnt der Vorstandschef jedoch strukturelle Probleme beim Netzausbau an.
- Kurs-Meilenstein: Neues 10-Jahres-Hoch bei 54,46 Euro
- Großkunde: Weiterer Stromliefervertrag mit Amazon (110 MW)
- Expansion: Zuschläge für 290 MW in Großbritannien
- Kapitalmaßnahme: Aktienrückkäufe im Wert von knapp 21 Mio. Euro fortgesetzt
Amazon-Deal als Kurstreiber
Der Essener Energieversorger vertieft seine Geschäftsbeziehungen zum Technologiekonzern Amazon. Vereinbart wurde ein neuer Stromliefervertrag (Power Purchase Agreement, PPA) über 110 Megawatt aus dem Offshore-Windpark Nordseecluster B. Dies markiert bereits die vierte große Kooperation dieser Art zwischen den beiden Unternehmen in Deutschland.
Das Projekt, gelegen rund 50 Kilometer nördlich von Juist, ist Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie. Die Inbetriebnahme der verschiedenen Phasen des Nordseeclusters ist für 2027 und 2029 angesetzt. Solche langfristigen Abnahmeverträge mit solventen Partnern wie Amazon sichern RWE stabile Cashflows und reduzieren das Marktrisiko bei der Vermarktung des erzeugten Stroms.
Operative Erfolge und Aktienrückkauf
Auch außerhalb des Heimatmarktes meldet der Konzern Fortschritte. In einer aktuellen Auktion in Großbritannien sicherte sich RWE langfristige Verträge für acht Solar- und Onshore-Windprojekte. Die Gesamtkapazität von 290 Megawatt reicht rechnerisch aus, um 240.000 britische Haushalte zu versorgen.
Parallel zur operativen Expansion fließt Kapital an die Aktionäre zurück. In der ersten Februarwoche 2026 investierte das Unternehmen rund 20,83 Millionen Euro in den Rückkauf eigener Aktien. Diese Kombination aus Wachstumsinvestitionen und Kapitalrückführung wird vom Markt honoriert.
Warnung trotz Rekordjagd
Die positive Nachrichtenlage trieb die RWE-Aktie am Mittwoch auf 54,46 Euro – ein Niveau, das seit zehn Jahren nicht mehr erreicht wurde. Trotz der Euphorie an der Börse verweist CEO Markus Krebber auf fundamentale Herausforderungen. Auf der Energiemesse E-world betonte er, dass der schleppende Netzausbau zunehmend zum Nadelöhr für die Energiewende werde. Ohne eine schnellere Ertüchtigung der Infrastruktur droht der Ausbau der Erneuerbaren ausgebremst zu werden.
Ob die Bilanzkennzahlen mit der Kursentwicklung Schritt halten können, wird sich in Kürze zeigen. Am 12. März 2026 veröffentlicht RWE die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr, was den nächsten entscheidenden Impuls für die Bewertung der Aktie liefern dürfte.
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