Canopy Growth Aktie: Verluste sinken
Canopy Growth hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 die Verluste deutlich reduziert – und hält den Umsatz dennoch stabil. Der operative Fortschritt kommt vor allem aus dem Kanada-Geschäft, während die Marge zuletzt unter Druck geriet. Kann der Kostenschnitt jetzt den Weg zur geplanten Profitabilität ebnen?
Wichtige Punkte aus dem Quartal:
- Nettoverlust im Jahresvergleich um 49% verringert
- Adjusted EBITDA-Verlust auf 3 Mio. CAD verbessert (+17% gegenüber Vorjahr), drittes Quartal in Folge mit Fortschritt
- Umsatz weitgehend unverändert bei rund 75 Mio. CAD
- 371 Mio. CAD liquide Mittel; Netto-Cash-Position: 146 Mio. CAD (Stand: 31. Dezember 2025)
Kanada bleibt der Stabilitätsanker
Im Heimatmarkt zeigte das Cannabisgeschäft robuste Trends. Der medizinische Bereich wuchs um 15% auf 23 Mio. CAD – und damit das sechste Quartal in Folge. Auch das Freizeitsegment legte zu: +8% auf ebenfalls 23 Mio. CAD.
International stiegen die Cannabis-Umsätze im Quartalsvergleich um 22%. Zusätzlich fiel die Entwicklung bei Storz & Bickel auf: Das Vaporizer-Segment kam auf 23 Mio. CAD Umsatz, ein Plus von 45% gegenüber dem Vorquartal. Treiber waren laut Unternehmen starke Verkäufe des neuen VEAZY Vaporizers.
Marge unter Druck, Kosten sinken
Trotz der stabilen Erlöse schwächte sich die Profitabilität im Cannabisgeschäft ab. Die Bruttomarge fiel auf 25% nach 28% im Vorjahresquartal. Canopy begründete das mit niedrigeren internationalen Absatzvolumina und einem veränderten Umsatzmix.
Auf der Kostenseite gab es dagegen Entlastung: Die Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten (SG&A) sanken um 12% – vor allem durch Personalabbau und geringere Ausgaben für externe Dienstleister. Seit dem 1. März 2025 summieren sich die annualisierten Einsparungen laut Management auf 29 Mio. CAD.
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Auch der freie Cash-Abfluss verbesserte sich: von 28 Mio. CAD im Vorjahresquartal auf 19 Mio. CAD.
Rekapitalisierung, Zukauf und Europa-Pläne
Im Januar schloss Canopy eine strategische Rekapitalisierung über 150 Mio. CAD ab und verlängerte die Laufzeiten der Schulden bis 2031. Das soll die Bilanz stärken und finanziellen Spielraum schaffen.
Der geplante Kauf von MTL Cannabis soll noch in diesem Quartal abgeschlossen werden. Das Management erwartet dadurch zusätzliche Anbaukapazitäten und eine stärkere Position im kanadischen Medizinalmarkt.
Für Europa signalisiert das Unternehmen wachsende Zuversicht. Genannt wurden Fortschritte bei der Verzahnung von Nachfrageindikatoren mit nordamerikanischen Produktionskapazitäten. Außerdem strebt Canopy zusätzliche EU-GMP-Zertifizierungen am Standort Smith Falls an, um die Exportmöglichkeiten auszubauen.
Im Ausblick hält das Management am Ziel fest, im Geschäftsjahr 2027 ein positives adjusted EBITDA zu erreichen. Für das laufende vierte Quartal wurde zugleich darauf hingewiesen, dass Storz & Bickel nach einem traditionell starken dritten Quartal typischerweise sequenziell schwächer ausfällt, während Europa mit wachsendem Blütenangebot und mehr Sorten weiter Schritt für Schritt zulegen soll.
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