Siemens Aktie: Wachstumsimpulse aufgenommen!
Siemens startet robust ins neue Geschäftsjahr – und zieht daraus direkt Konsequenzen. Nach einem starken ersten Quartal hebt der Konzern die Prognose für 2026 an. Entscheidend: Auftragseingang und Profitabilität legten spürbar zu, getragen vor allem von den industriellen Kerngeschäften.
Die wichtigsten Fakten aus Q1 (GJ 2026):
- Umsatz (vergleichbar) +8% auf 19,1 Mrd. Euro
- Auftragseingang (vergleichbar) +10% auf 21,4 Mrd. Euro
- Book-to-Bill 1,12 (mehr Orders als Umsatz)
- Gewinn industrielles Geschäft 2,9 Mrd. Euro, Marge 15,6%
- Nettoergebnis 2,2 Mrd. Euro
- Prognose 2026 angehoben (EPS-Spanne nach oben korrigiert)
Auftragseingang über Umsatz: Rückenwind aus dem Kerngeschäft
Dass die Bestellungen stärker wachsen als der Umsatz, ist ein klares Signal: Siemens füllt das Auftragsbuch schneller, als es abarbeitet. Das zeigt auch das Book-to-Bill-Verhältnis von 1,12. Für den Start ins Jahr ist das ein stabiler Unterbau – vor allem, weil er aus den industriellen Kerngeschäften kommt.
Nominal stieg der Umsatz um 4% auf 19,1 Mrd. Euro, der Auftragseingang um 7% auf 21,4 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Basis fällt das Plus jeweils höher aus.
Marge zieht an – und Siemens hebt die EPS-Spanne an
Auch beim Ergebnis liefert das Quartal: Der Gewinn im industriellen Geschäft kletterte auf 2,9 Mrd. Euro, die Marge erreichte 15,6%. Das Nettoergebnis lag bei 2,2 Mrd. Euro.
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Was bedeutet das konkret für den weiteren Jahresverlauf? Siemens traut sich nach dem starken Auftakt mehr zu und hob die Spanne für den unverwässerten Gewinn je Aktie (EPS) für das Gesamtjahr 2026 an.
Digitalisierung und Infrastruktur treiben die Nachfrage
Als wichtigste Treiber nennt Siemens Digital Industries und Smart Infrastructure. Gerade die Infrastruktur-Sparte zeigte sich robust – gestützt durch Rechenzentren-Boom und Elektrifizierung.
Bei der Automatisierung galt im Vorfeld vor allem China als Herausforderung: Hohe Lagerbestände bei Kunden und eine schwächere Konjunktur belasteten das Bild. Umso wichtiger war, dass die Nachfrage in anderen Bereichen stabil blieb und die Profitabilität insgesamt zulegte.
Im Fokus steht damit zunächst die erhöhte EPS-Prognose – sie ist das direkte Ergebnis eines Quartals, in dem Siemens sowohl beim Wachstum als auch bei der Marge geliefert hat.
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