Der Prothesenhersteller Ottobock hat heute seine vorläufigen Zahlen für 2025 vorgelegt – und die haben es in sich. Zwar reagierte die erst seit 2024 börsennotierte SDAX-Aktie nach anfänglichen Kursgewinnen von bis zu fünf Prozent mit einem Rücksetzer ins Minus. Doch ein Blick auf die Details zeigt: Hier läuft operativ einiges richtig. Kerngeschäft wächst zweistellig
Im vergangenen Jahr steigerte Ottobock den Konzernumsatz um 4,7 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro. Entscheidender ist jedoch das Kerngeschäft: Hier legte der Umsatz um satte 11,7 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu, organisch waren es immer noch beachtliche 10,6 Prozent. Besonders stark entwickelte sich das B2B-Segment mit einem Plus von 14,5 Prozent (organisch 15,2 Prozent), während der B2C-Bereich um 8,3 Prozent zulegte.