Rocket Lab Aktie: Verteidigungsgeschäft boomt
Rocket Lab USA baut seine Position im Verteidigungssektor konsequent aus. Der Raumfahrtkonzern steht vor seiner vierten Hyperschall-Testmission innerhalb von weniger als sechs Monaten – ein Tempo, das die wachsende Bedeutung staatlicher Aufträge unterstreicht.
Die wichtigsten Fakten:
- Vierte Hyperschall-Mission in unter sechs Monaten
- Auftragsbuch wächst auf über 500 Millionen Dollar (+56% gegenüber Vorjahr)
- 816-Millionen-Dollar-Vertrag mit US Space Force im Dezember 2025
- 21 Starts in 2025 mit 100% Erfolgsquote
Mission für US-Verteidigungsministerium
Am 12. Februar kündigte das Unternehmen aus Long Beach die Mission "Cassowary Vex" für die Defense Innovation Unit an. Die HASTE-Rakete soll frühestens Ende Februar vom Launch Complex 2 auf Wallops Island in Virginia starten und das Scramjet-Flugzeug DART AE des australischen Herstellers Hypersonix ins All bringen.
Die HASTE-Plattform ermöglicht Testflüge bei Geschwindigkeiten bis Mach 20. Regierungskunden können damit Flugprofile und Umgebungsbedingungen präzise kontrollieren – ein entscheidender Vorteil bei der Entwicklung von Hyperschallwaffen und Abwehrsystemen.
Verteidigungssektor wird zum Wachstumstreiber
Die Häufung der Hyperschall-Missionen zeigt Rocket Labs strategische Neuausrichtung. Das Auftragsbuch ist nach Analysen von Simply Wall St vom 15. Februar auf über 500 Millionen Dollar angewachsen – ein Plus von 56 Prozent im Jahresvergleich.
Den Grundstein legte der im Dezember 2025 zugeschlagene Großauftrag über 816 Millionen Dollar. Für die US Space Development Agency baut Rocket Lab 18 Satelliten mit fortschrittlichen Sensoren zur Raketenwarnung, -verfolgung und -abwehr.
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Aktie schwankt deutlich
Die Anteilsscheine zeigen sich volatil. Am 15. Februar pendelten sie zwischen 64,66 und 69,60 Dollar und schlossen bei 67,34 Dollar. Vom 52-Wochen-Hoch bei 99,58 Dollar aus dem Januar haben sich die Papiere damit deutlich entfernt.
Der Rücksetzer folgt auf einen starken Jahresauftakt mit einem Plus von 14,8 Prozent im Januar. Investoren beschäftigt vor allem die Entwicklung der Neutron-Rakete, nachdem Ende Januar bei einem hydrostatischen Drucktest ein Tank der ersten Stufe beschädigt wurde.
Straffer Zeitplan wird gehalten
Neben den Hyperschall-Missionen hält Rocket Lab sein operatives Tempo hoch. Ende Januar erfolgten zwei Electron-Starts binnen acht Tagen, darunter am 30. Januar der Start eines südkoreanischen Erdbeobachtungssatelliten. 2025 endete mit 21 Starts bei 100-prozentiger Erfolgsquote.
Die Vorbereitungen für den Erstflug der Neutron-Rakete laufen weiter. Ende Januar traf die "Hungry Hippo"-Nutzlastverkleidung am Startplatz in Virginia ein.
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