Coca-Cola Europacific Partners Aktie: Milliarden-Rückkauf
Coca-Cola Europacific Partners legt solide Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vor und kündigt ein neues Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro an. Der Gewinn kletterte deutlich, während das Volumenwachstum im operativen Geschäft überschaubar ausfiel. Wie positioniert sich der weltgrößte unabhängige Coca-Cola-Abfüller für das laufende Jahr?
Der Konzern meldete für 2025 einen Gewinn vor Steuern von 2,57 Milliarden Euro – ein kräftiger Sprung gegenüber den 1,94 Milliarden Euro aus 2024. Der Gewinn nach Steuern erreichte 1,98 Milliarden Euro, verglichen mit 1,44 Milliarden Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie stieg von 3,08 Euro auf 4,26 Euro. Der operative Gewinn kletterte um 31 Prozent auf 2,79 Milliarden Euro.
Die Umsatzentwicklung fiel mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro moderater aus. Das bereinigte vergleichbare Umsatzwachstum lag währungsbereinigt bei 2,8 Prozent. Das Mengengeschäft zeigte sich verhalten: Die bereinigten vergleichbaren Volumina wuchsen lediglich um 0,2 Prozent, da Rückgänge in Europa durch Zuwächse in Asien-Pazifik und Südostasien ausgeglichen wurden.
Europa schwächelt, Asien wächst
In Europa gingen die Volumina um 0,2 Prozent zurück. Verantwortlich dafür war vor allem die schwächere Nachfrage in Deutschland sowie die Auswirkungen gestiegener Zuckersteuern. Der Umsatz in der Region legte dennoch um 2,9 Prozent zu, getragen von höheren Preisen je Verkaufseinheit – ein Anstieg von 3,6 Prozent auf vergleichbarer Basis.
Die Region Asien-Pazifik lieferte ein differenziertes Bild: Die gemeldeten Volumina stiegen um 8,6 Prozent, bereinigt jedoch nur um ein Prozent. Der Ausstieg aus dem Vertrieb von Suntory-Alkoholprodukten in Australien dämpfte das Gruppenergebnis um rund 0,5 Prozent. Der Umsatz in der Region wuchs um 0,5 Prozent.
Konzernweit erhöhte sich der Umsatz je Verkaufseinheit auf vergleichbarer Basis um 1,6 Prozent, gestützt durch Preisanpassungen und Produktmixeffekte. Die Herstellungskosten stiegen um 1,8 Prozent, getrieben durch höhere Konzentratkosten, Produktionsinflation und gestiegene Verbrauchssteuern.
Aktienrückkauf und Ausblick
Coca-Cola Europacific Partners kündigte ein neues Rückkaufprogramm über eine Milliarde Euro an, das am 18. Februar 2026 beginnt und bis Ende Februar 2027 abgeschlossen sein soll. Die erste Tranche umfasst Rückkäufe im Volumen von bis zu 500 Millionen Euro, davon bis zu 130 Millionen Euro auf Londoner Handelsplätzen. Alle zurückgekauften Aktien werden eingezogen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre auf der Hauptversammlung 2026.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet der Konzern mit einem Umsatzwachstum von drei bis vier Prozent und einem operativen Gewinnzuwachs von rund sieben Prozent – jeweils auf vergleichbarer und währungsbereinigter Basis. Der freie Cashflow soll mindestens 1,7 Milliarden Euro erreichen. Die Kosten je Verkaufseinheit dürften um etwa 1,5 Prozent steigen. Die Dividendenausschüttungsquote wird bei rund 50 Prozent des bereinigten Gewinns je Aktie angepeilt.
CEO Damian Gammell verwies auf "Produktivitätsprogramme" und kommerzielle Pläne im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 als Stützen des Geschäfts. Der vergleichbare freie Cashflow erreichte 2025 bereits 1,84 Milliarden Euro. Die Nettoverschuldung lag zum Jahresende bei 9,82 Milliarden Euro, das Verhältnis zum bereinigten EBITDA blieb unverändert bei 2,7.
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