Franklin International ETF: Dividenden-Strategie
In einem Marktumfeld, das defensive Renditen zunehmend über aggressives Wachstum stellt, rückt der Franklin International Low Volatility High Dividend Index ETF in den Fokus. Der Fonds investiert in entwickelte Märkte außerhalb der USA und kombiniert hohe Ausschüttungen mit einer gezielt reduzierten Kursempfindlichkeit. Doch wie schlägt sich dieser regelbasierte Ansatz angesichts unterschiedlicher Zinspfade und Wirtschaftsprognosen in Europa und Asien?
Methodik und nächste Termine
Das Konzept des ETF basiert auf einem systematischen Auswahlprozess. Dabei werden zwischen 50 und 150 Wertpapiere nach Kriterien wie Profitabilität, Dividendenrendite und niedriger Volatilität selektiert.
Wichtige Eckpunkte der aktuellen Phase:
* Rebalancing: Die quartalsweise Anpassung des Index führt regelmäßig zu Verschiebungen in der Sektorgewichtung.
* Sektorfokus: Zuletzt wies das Portfolio signifikante Konzentrationen in den Bereichen Finanzen und Energie auf.
* Dividendentermin: Der nächste Ex-Dividenden-Tag ist für den 5. März 2026 angesetzt.
Schutz gegen Währungsrisiken
Ein wesentliches Merkmal dieses ETF ist die systematische Währungsabsicherung. Mittels Terminkontrakten, die monatlich angepasst werden, sichert der Fonds Fremdwährungsrisiken gegenüber dem US-Dollar ab. Dieser Mechanismus stellt sicher, dass die Performance primär die zugrunde liegenden Aktienrenditen und Dividenden widerspiegelt und nicht durch Wechselkursschwankungen beeinflusst wird.
In Phasen eines starken US-Dollars bietet diese Strategie oft einen Performance-Vorteil gegenüber nicht abgesicherten internationalen Fonds. Schwächelt der Dollar hingegen gegenüber dem Euro, dem Yen oder dem Britischen Pfund, kann die Absicherung die Gesamtrendite belasten. Die monatlichen Anpassungstermine der Absicherungsgeschäfte sind daher entscheidend für die kurzfristige Preisdynamik.
Kosten und Strategievergleich
Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,40 % ist der Fonds innerhalb der Kategorie der internationalen „Smart Beta“-ETFs kompetitiv bepreist. Die Kosten liegen zwar über denen einfacher, marktkapitalgewichteter Indexfonds, berücksichtigen jedoch den Aufwand für das aktive Währungsmanagement und das spezielle regelbasierte Screening.
Im Vergleich zu klassischen internationalen Value- oder Dividendenstrategien dient die geringe Volatilität als entscheidendes Differenzierungsmerkmal. Der Markterfolg der Strategie hängt maßgeblich davon ab, ob die geringere Schwankungsbreite den Rendite-Abstand zu traditionellen Substanzwerten rechtfertigt. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Markt diese defensive Prämie weiterhin honoriert.
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