AT&T Aktie: Institutionelle uneins
Die AT&T-Aktie befindet sich derzeit in einer Phase der Konsolidierung, während große Vermögensverwalter ihre Positionen neu ordnen. Aktuelle Meldungen offenbaren eine gespaltene Stimmung unter den institutionellen Schwergewichten: Während Shell Asset Management seine Anteile deutlich reduziert hat, bauten andere Großinvestoren ihre Bestände aus. Kann der Telekom-Riese seine Vormachtstellung gegen die wachsende Konkurrenz aus dem Weltraum verteidigen?
- Positionswechsel: Shell Asset Management reduzierte die Beteiligung im jüngsten Berichtszeitraum signifikant.
- Gegenbewegung: Der State of New Jersey Common Pension Fund D und AE Wealth Management erhöhten ihre Bestände.
- Marktlage: Die Aktie sucht nach einer klaren Richtung, während stabile Cashflows gegen branchenspezifischen Gegenwind abgewogen werden.
Konkurrenz aus dem Weltraum
Ein neuer Faktor im Wettbewerbsgefüge ist die zunehmende Relevanz von Satellitendiensten. Das für 2026 geplante IPO von SpaceX und der Ausbau von Starlink verschärfen die Debatte über „Direct-to-Cell“-Technologien. Marktbeobachter analysieren genau, wie sich diese satellitengestützten Netzwerke auf klassische terrestrische Mobilfunkanbieter auswirken werden.
Zwar verfolgt AT&T eigene Strategien für nicht-terrestrische Konnektivität – meist über Partnerschaften –, doch die aggressive Expansion globaler Satelliten-Konstellationen stellt eine neue Variable für die Kundenbindung dar. Investoren achten darauf, wie effizient die etablierten Anbieter ihre Abonnentenzahlen gegen diese neuen Netzwerke verteidigen können.
Zinsen und Termine im Blick
In den kommenden Tagen verschiebt sich der Fokus auf makroökonomische Daten, die insbesondere dividendenstarke Titel beeinflussen. Angesichts einer Rendite von 4,09 % bei zehnjährigen US-Staatsanleihen wird die Attraktivität der AT&T-Dividende (aktuell rund 3,9 %) am Markt regelmäßig neu bewertet.
Am morgigen Mittwoch veröffentlicht die US-Notenbank Fed das Protokoll der jüngsten Sitzung (FOMC Minutes). Hinweise auf längerfristig hohe Zinsen könnten defensive Werte unter Druck setzen. Gleichzeitig beobachten Analysten, ob der Sektor durch eine verbesserte operative Disziplin im laufenden Jahr verstärkt Kapitalzuflüsse anziehen kann.
Technisch stabilisiert sich die Aktie nach der Volatilität der Earnings-Saison oberhalb wichtiger Unterstützungsmarken. Die Veröffentlichung des Fed-Protokolls am Mittwoch wird zeigen, ob die nötigen Impulse für einen Ausbruch aus der aktuellen Seitwärtsbewegung geliefert werden oder ob die Konkurrenz durch risikofreie Zinsanlagen die Kursentwicklung weiter deckelt.
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