Barrick Mining Aktie: Harmonische Wachstumsstränge
Barrick bekommt gerade zwei Signale gleichzeitig: Scotiabank senkt zwar die Gewinnschätzung für 2026, bleibt aber bei „Outperform“ und einem Kursziel von 63 US-Dollar. Gleichzeitig greifen große Investoren weiter zu – gestützt durch starke Quartalszahlen, eine deutlich höhere Dividende und operativ wichtige Nachrichten aus Mali. Wie passt das zusammen?
Scotiabank senkt Schätzung – trotz starker Zahlen
Scotiabank-Analyst T. Jakusconek hat am 11. Februar seine Gewinnprognose (EPS) für das Gesamtjahr 2026 auf 3,43 US-Dollar gesenkt (zuvor 3,67 US-Dollar). Die Einstufung „Outperform“ und das Kursziel von 63 US-Dollar blieben jedoch unverändert. Für 2027 erwartet die Bank 3,60 US-Dollar je Aktie.
Hintergrund ist ausgerechnet ein sehr starkes Schlussquartal 2025: Barrick meldete für Q4 einen Gewinn je Aktie von 1,04 US-Dollar und lag damit über der Konsensschätzung von 0,85 US-Dollar. Der Umsatz kam mit 5,98 Mrd. US-Dollar ebenfalls deutlich über dem Konsens von 5,15 Mrd. US-Dollar und stieg im Jahresvergleich um 44,6%.
Wichtige Zahlen im Überblick:
- Q4 2025 EPS: 1,04 US-Dollar (Konsens: 0,85)
- Q4 2025 Umsatz: 5,98 Mrd. US-Dollar (Konsens: 5,15)
- Umsatzwachstum: +44,6% gegenüber Vorjahr
Große Investoren bauen Positionen aus
Auf Investorenseite bleibt die Nachfrage hoch. Principal Financial Group hat laut SEC-Meldungen den Bestand im dritten Quartal um 225,4% erhöht und 118.493 Aktien zugekauft. Damit stieg die Position auf 171.058 Aktien.
Weitere große Adressen meldeten ebenfalls spürbare Schritte:
- Vanguard baute im zweiten Quartal eine neue Position im Wert von rund 1,46 Mrd. US-Dollar auf
- Arrowstreet kaufte Aktien im Wert von rund 1,09 Mrd. US-Dollar
- First Eagle etablierte eine Position von rund 822 Mio. US-Dollar
- CIBC Asset Management erhöhte den Bestand im dritten Quartal um 316%
In Summe halten institutionelle Investoren laut MarketBeat 90,82% der Anteile.
Dividende und Mali-Lizenz als zusätzliche Treiber
Barrick hat zuletzt auch die Dividende deutlich angehoben: Die Quartalsdividende steigt auf 0,42 US-Dollar je Aktie (zuvor 0,18). Auszahlung ist am 16. März, maßgeblich ist der Bestand zum 27. Februar. Hochgerechnet entspricht das 1,68 US-Dollar pro Jahr, die Dividendenrendite liegt laut Angaben bei rund 3,5%.
Operativ kam außerdem Rückenwind aus Mali: Reuters berichtete am 13. Februar, dass die Regierung einen Dekretentwurf zur Verlängerung der Loulo-Goldminenlizenz um weitere 10 Jahre gebilligt hat. Loulo-Gounkoto im Westen Malis gilt als größter Goldproduzent des Landes und als profitabelste Mine des Konzerns. Eine neue Machbarkeitsstudie sieht laut Reuters wirtschaftlich förderbare Reserven für sechs Jahre Tagebau und 16 Jahre Untertagebau; die geschätzte Brutto-Jahresproduktion liegt bei 420.920 Unzen.
Zum Analystenbild: Trotz der Scotiabank-Kürzung bleibt der Grundton positiv. MarketBeat nennt ein Konsensrating „Moderate Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 53,58 US-Dollar; zuletzt wurden unter anderem 71 US-Dollar (CIBC), 55 US-Dollar (UBS) und 68 US-Dollar (JPMorgan, Neueinstufung) genannt. Die nächsten klaren Fixpunkte sind damit vor allem die Dividenden-Termine Ende des Monats (Stichtag) und Mitte März (Auszahlung) sowie weitere Updates zur operativen Umsetzung in Mali.
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