Siemens Aktie: Zahlen in zehn Tagen
Siemens veröffentlicht am 12. Februar den Quartalsbericht vor dem Hintergrund hoher Erwartungen nach starken Zahlen des Wettbewerbers ABB. Die Aktie konsolidiert nahe ihrem Allzeithoch.
Siemens veröffentlicht am 12. Februar den Quartalsbericht vor dem Hintergrund hoher Erwartungen nach starken Zahlen des Wettbewerbers ABB. Die Aktie konsolidiert nahe ihrem Allzeithoch.
TeamViewer erreicht die Umsatzziele für 2025, doch der Aktienkurs bleibt schwach. Die Prognose für 2026 am 10. Februar wird als entscheidender Wendepunkt für die Aktie gesehen.
Cardanos Blockchain steuert sich nun vollständig selbst. Ein Budget von 70 Millionen ADA soll Infrastruktur-Lücken schließen, während technische Upgrades die Skalierarkeit vorantreiben.
Trotz Rekordzahlen im operativen Geschäft notiert die Netflix-Aktie heute nahe am 52-Wochen-Tief. Die Anleger ignorieren derzeit das starke Abonnentenwachstum und fokussieren sich stattdessen voller Sorge auf eine gigantische Übernahme. Ist der Streaming-Riese dabei, sich finanziell zu überheben?
Die Last der Schulden
Auslöser der Skepsis ist das überarbeitete Übernahmeangebot für Vermögenswerte von Warner Bros. Discovery (WBD). Netflix bietet eine reine Barzahlung von 27,75 US-Dollar je Aktie. Das vermeidet zwar eine Verwässerung der Altaktionäre, verändert die Kapitalstruktur des Konzerns jedoch drastisch. Marktbeobachter beziffern den Enterprise Value der Transaktion auf rund 82,7 Milliarden US-Dollar. Um diesen massiven Zukauf zu finanzieren, plant das Management den Einsatz von 20 Milliarden US-Dollar an Eigenmitteln und die Aufnahme von 52 Milliarden US-Dollar neuer Schulden.
BrainChip verzeichnet weiterhin hohe operative Verluste bei geringen Einnahmen, wird aber durch frisches Kapital gestützt. Der Fokus liegt auf der Markteinführung der AKD1500-Chips in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce steht am Montag im Fokus institutioneller Investoren. Der renommierte Sequoia Fund hat seine Position im vierten Quartal 2025 reduziert – trotz einer beeindruckenden Performance von über 120 Prozent im Gesamtjahr. Der Grund: Die Bewertung ist mittlerweile alles andere als günstig. Bewertung treibt Verkäufe
Die Fondsmanager von Ruane Cunniff begründen den Schritt klar mit der aktuellen Bewertung. In ihrem Aktionärsbrief Ende Januar sprechen sie von einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von mehr als 30 – gemessen an den erwarteten künftigen Gewinnen je Aktie. Das sei "alles andere als günstig". Die offizielle Kennzahl liegt zwar bei etwa 18, bereinigt um Einmaleffekte jedoch bei rund 42. Die rasante Kursrally der vergangenen zwölf Monate hat die Bewertungskennzahlen deutlich nach oben getrieben.
Während der digitale Asset-Sektor zu Beginn des Jahres 2026 seinen dynamischen Kurs fortsetzt, beobachten Investoren bei Bitfarms eine Reihe von branchenweiten und unternehmensspezifischen Faktoren. Im Mittelpunkt stehen die zentralen Treiber der Bitcoin-Mining-Industrie sowie strategische Initiativen, die die künftige Performance des Unternehmens prägen könnten. Bitcoin-Preis bleibt entscheidend
Die Bewertung von Bitcoin ist nach wie vor der primäre Faktor für Bitfarms und seine Wettbewerber. Schwankungen im Preis der führenden Kryptowährung wirken sich direkt auf das Umsatzpotenzial aus Mining-Operationen aus. Marktteilnehmer bewerten daher kontinuierlich die Stimmung im breiteren Kryptowährungsmarkt als Schlüsselindikator für die finanzielle Gesundheit des Sektors. Die Profitabilität für Miner stand zuletzt im Fokus, wobei externe Faktoren die operativen Ergebnisse beeinflussten.
BioNxt Solutions meldet signifikant verbesserte Bioverfügbarkeit für sein Hauptprodukt und kündigt erste Humanstudien an. Zudem wird die Technologie auf einen weiteren Milliardenmarkt ausgeweitet.
Die Analysten von Jefferies halten trotz schwacher Kursentwicklung an ihrem Kaufrating und Kursziel von 60 Euro fest. Die anstehenden Quartalszahlen gelten als wichtiger Test für das Marktvertrauen.
Der KI-Spezialist Healwell AI hat nach der Integration von Orion Health die operative Profitabilität erreicht. Der Fokus liegt nun auf der nachhaltigen Umsetzung und der Erschließung des US-Marktes.
Ein gescheiterter Belastungstest der Neutron-Rakete verschiebt den Erstflug. Währenddessen läuft das Electron-Programm zuverlässig weiter und neue Technologien werden getestet.
Lufthansa modernisiert ihre A380-Flotte für mehr Komfort, während der Wechsel des Kreditkartenanbieters für das Vielfliegerprogramm zu Kundenunmut führt.
Nvidia wird zum größten Umsatzbringer für TSMC und treibt mit der KI-Nachfrage Rekordinvestitionen in 2nm-Technologie voran. Der Fokus verschiebt sich von Consumer-Elektronik zu Rechenzentren.
Porsche vollzieht den Generationswechsel in der Führung, doch die Aktie notiert weiterhin nahe dem Jahrestief. Investoren warten auf den operativen Beweis der neuen Strategie.
Der Augsburger Antriebsspezialist Renk geht unmittelbar vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen in die Offensive. Mit einer Reihe von Investoren-Roadshows in Südeuropa und einem entscheidenden Analystengespräch sucht das Management den direkten Dialog mit dem Kapitalmarkt. Angesichts der jüngsten Kurskorrektur von fast 7 Prozent auf Wochensicht warten Anleger auf Bestätigung, dass die Wachstumsstory im Rüstungssektor intakt bleibt. Der Fahrplan für die kommenden Tage:
Dienstag, 3. Februar: Roadshow in Madrid (Oddo BHF)Mittwoch, 4. Februar: Roadshow in Mailand (UniCredit/Kepler Cheuvreux)Donnerstag, 5. Februar: Pre-Close Call und DZ Bank Defense Day in FrankfurtLetzte Chance zur Abstimmung
Der Pre-Close Call am kommenden Donnerstag markiert einen strategisch wichtigen Zeitpunkt. Es ist die letzte Gelegenheit für den Vorstand, vor der gesetzlich vorgeschriebenen "Quiet Period" mit Analysten zu sprechen.
Der DAX-Konzern nimmt seine Industrial AI Cloud in München in Betrieb und positioniert sich damit als Anbieter von Recheninfrastruktur in Europa. Die Aktie reagierte positiv auf die strategische Neuausrichtung.
Eine laufende Klage wegen Insiderverkäufen belastet Coinbase, während das Unternehmen mit neuen Prediction Markets und Cybersicherheitskooperationen um Wachstum kämpft.
Spekulationen über eine mögliche Rücknahme von US-Preisgarantien für Seltene Erden belasten den Kurs von Lynas. Die strategische Bedeutung des Unternehmens steht gegen politische Unsicherheiten.
Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD verzeichnet einen deutlichen Absatzrückgang im Inland, während das Exportgeschäft zur zentralen Stütze wird. Die Aktie reagierte mit deutlichen Kursverlusten.
Das Biotech-Unternehmen Ocugen hat seine Finanzierung gesichert und fokussiert sich nun auf die regulatorische Einreichung seines Hauptkandidaten OCU400. Die Mittel sollen den Betrieb bis Ende 2026 absichern.
Der Quantencomputer-Pionier D-Wave sichert sich neue Großaufträge und zeigt in einer Rüstungskooperation eine zehnfache Geschwindigkeitssteigerung. Die Expansion wird durch einen Firmenumzug und eine Übernahme flankiert.
Arafura Rare Earths kommt beim Nolans-Projekt langsamer voran als viele Anleger zuletzt eingepreist hatten. Der Zeitplan für die finale Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) wurde nach dem Quartalsupdate für Dezember 2025 nach hinten geschoben. Statt eines früheren Abschlusses peilt das Management die FID nun im ersten Halbjahr 2026 an – und genau diese Verschiebung belastet die Aktie. Was steckt dahinter: Nicht die Fremdfinanzierung, sondern der letzte Baustein auf der Eigenkapitalseite hängt noch an formalen Prozessen. Neues FID-Ziel: Erstes Halbjahr 2026 Bremse: Abschluss der deutschen, staatlich gestützten Equity-Komponente Liquidität: rund 570 Mio. AUD Cash (Stand: 31. Dezember 2025)FID verschiebt sich – deutsche Mittel brauchen Zeit
Auslöser der jüngsten Unruhe ist die aktualisierte Planung für die FID des Nolans-Projekts.
IBM meldet im vierten Quartal deutlich höhere Umsätze und Gewinne als erwartet, angetrieben von starkem Wachstum in Software und Infrastruktur. Das Unternehmen gibt einen optimistischen Ausblick für 2026.
Während die Chemiebranche mit tiefgreifenden Strukturproblemen kämpft, setzt Evonik-Chef Christian Kullmann ein deutliches politisches Zeichen. In einem aktuellen Interview übte der Manager scharfe Kritik an der zunehmenden Annäherung von Wirtschaftsteilen an die AfD. Doch vor dem Hintergrund eines Aktienkurses in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs drängt sich die Frage auf, wie stark die wirtschaftlichen Ängste die politische Debatte tatsächlich treiben. Politisches Signal: CEO Kullmann warnt vor Annäherung an die AfD. Kursentwicklung: Aktie notiert mit 13,06 Euro nahe dem Jahrestief. Performance: Kursverlust von über 27 Prozent auf Zwölfmonatssicht. Nächster Termin: Zahlenvorlage für das Gesamtjahr am 4. März 2026. Warnung vor dem Rechtsruck
In einem Gespräch mit dem „Spiegel“ fand Christian Kullmann am Sonntag deutliche Worte.
Volatus Aerospace treibt mit Partner Dufour Aerospace die Entwicklung von hybriden Fracht-eVTOLs voran. Das Unternehmen baut auf starke Quartalszahlen und einen NATO-Auftrag.