TSMC Aktie: Großartige Erfolgsgeschichten
Bei TSMC verschieben sich die Gewichte – und das ist mehr als ein Detail am Rande. Über Jahre galt Apple als wichtigster Kunde und Taktgeber für den Kapazitätsausbau. Jetzt drängt die Nachfrage nach KI-Beschleunigern Nvidia an die Spitze.
Was bedeutet dieser Wechsel für den weiteren Ausbau der modernsten Fertigungskapazitäten? Genau darum dreht sich auch die neue, ungewöhnlich hohe Investitionsplanung.
- Nvidia soll 2026 den größten Umsatzanteil bei TSMC stellen
- CapEx-Ausblick 2026: 52 bis 56 Mrd. US-Dollar
- Schwerpunkt: 70–80% für fortschrittliche Prozesse (2nm und darunter)
- Wachstumsausblick KI-Beschleuniger: mittlere bis hohe 50% CAGR (2024–2029)
Nvidia überholt Apple
Laut Branchendaten und Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang Ende Januar entfällt inzwischen der größte Anteil an TSMCs Umsatz auf Nvidia. Analysten schätzen, dass Nvidia 2026 rund 33 Mrd. US-Dollar zum Umsatz beitragen wird – etwa 22% der Gesamterlöse. Apple läge demnach bei rund 18%.
Der Kernpunkt: Rechenzentrums-Infrastruktur verdrängt Consumer-Elektronik als wichtigsten Wachstumstreiber in der Halbleiterbranche. Die Nachfrage nach KI-Hardware setzt den Takt – nicht mehr iPhone- und Mac-Zyklen.
Rekord-Investitionen für 2nm
Auf der Quartalskonferenz am 15. Januar legte das Management einen CapEx-Rahmen vor, der am Markt auffiel: Für 2026 plant TSMC Ausgaben von 52 bis 56 Mrd. US-Dollar. Zum Vergleich: 2025 waren es laut Bericht rund 41 Mrd. US-Dollar.
Bemerkenswert ist die Prioritätensetzung. Etwa 70–80% des Budgets sollen in modernste Prozesstechnologien fließen – konkret 2nm und kleinere Strukturen. Genau diese Fertigung ist nötig, um die nächste Generation von KI-Chips effizient und in großen Stückzahlen produzieren zu können.
Langfristige KI-Ziele untermauern den Kurs
TSMC-Chairman C.C. Wei stellte am 15. Januar den „AI Megatrend“ in den Vordergrund und nannte einen ambitionierten Zielkorridor: Die Umsätze mit KI-Beschleunigern (Server-KI-Prozessoren) sollen zwischen 2024 und 2029 mit einer mittleren bis hohen jährlichen Wachstumsrate in den 50ern zulegen.
Wei betonte dabei, die KI-Nachfrage sei „real“ und greifbar. Als Treiber nannte er die großen Hyperscaler sowie die hohe Auslastung durch Kapazitätsbuchungen wichtiger Kunden – darunter Nvidia und AMD.
Zum Wochenstart heute steht damit ein klarer Zielkonflikt im Raum: Auf der einen Seite der langfristige Rückenwind durch KI, auf der anderen Seite die unmittelbaren Kosten einer Expansion in einer Größenordnung, die für die Führungsrolle bei Fertigung unterhalb von 3nm entscheidend ist.
TSMC-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TSMC-Analyse vom 02. Februar liefert die Antwort:
Die neusten TSMC-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TSMC-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TSMC: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








