Adobe Aktie: KI wird einfacher
Adobe hebt Nutzungslimits für seine Firefly-KI auf, um Kreativprofis zu binden. Parallel baut Großinvestor Vanguard seine Position in der Aktie trotz jüngster Kursrückgänge aus.
Adobe hebt Nutzungslimits für seine Firefly-KI auf, um Kreativprofis zu binden. Parallel baut Großinvestor Vanguard seine Position in der Aktie trotz jüngster Kursrückgänge aus.
Porsche könnte bei der Elektrifizierung seiner Sportwagen-Ikone 718 einen Rückzieher machen. Medienberichte sprechen von Entwicklungsverzögerungen und gestiegenen Kosten, die den Stuttgarter Hersteller zum Umdenken bewegen. Während die Konkurrenz ihre E-Offensive vorantreibt, stellt sich die Frage: Setzt Porsche die richtigen Prioritäten oder gerät die Transformation ins Stocken?
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Berichte über mögliche Neubewertung der elektrischen 718-Modelle (Boxster/Cayman)
- Entwicklungsverzögerungen und Kostensteigerungen als Gründe genannt
- Geschäftsbericht für 2025 am 11. März 2026 erwartet
- Aktie notiert bei 40,45 Euro, 32% unter Jahreshoch
Elektrische 718er auf der Kippe?
Die ursprünglich geplante Elektrifizierung der beliebten Mittelmotor-Sportwagen 718 Boxster und Cayman steht offenbar auf dem Prüfstand. Marktbeobachter werten dies als mögliches Signal für eine veränderte strategische Prioritätensetzung.
Redcare Pharmacy steht vor einer wichtigen Weichenstellung. Am 4. März legt der Online-Apotheken-Betreiber seinen Jahresbericht 2025 vor – und damit die Zahlen, die zeigen sollen, ob der Weg zur nachhaltigen Profitabilität gelingt. Gleichzeitig wartet die Branche auf finale Vorgaben zur E-Rezept-Authentifizierung in Deutschland, dem Kernmarkt des Unternehmens. Jahresbericht als Lackmustest
Der Geschäftsbericht könnte Klarheit bringen über die zentrale Frage: Gelingt die Transformation vom reinen Wachstumstitel zum profitablen Geschäftsmodell? Anleger und Analysten dürften besonders auf die Entwicklung des operativen Cashflows und die Margenentwicklung achten. Das MDAX-Unternehmen steht unter Beobachtung, ob es den Umschwung vom Umsatzwachstum zur Ergebnisverbesserung schafft. Nur sechs Wochen später, am 15. April, folgt die Hauptversammlung. Am 6. Mai dann die nächste Zwischenrechnung mit dem Q1-Bericht 2026.
BMW schiebt seine Elektro-Strategie im Stammwerk München in die nächste Phase. Mit den ersten Vorserienfahrzeugen des neuen i3 startet die finale Vorbereitung für das zweite Modell der „Neuen Klasse“. Doch was heißt dieser Produktionsschritt konkret für den Hochlauf im zweiten Halbjahr?
Vorserie im Werk München: Generalprobe für die „Neue Klasse“
Am 4. Februar 2026 meldete BMW den Beginn der Vorserienproduktion des kommenden i3 im Werk München. Damit laufen erstmals Fahrzeuge des neuen Elektro-3ers durch die komplette Fertigungskette vor Ort – von der modernisierten Presserei über Karosseriebau und Lackiererei bis zur neu gestalteten Montage. Der Schritt ist mehr als Symbolik.
Die Lufthansa Group übernimmt erstmals umfassend Verantwortung für ihre Rolle im Nationalsozialismus. Parallel meldet der Konzern eine deutliche operative Verbesserung und erwartet ein höheres Jahresergebnis.
RWE veröffentlicht Jahreszahlen im März 2026. Der Fokus liegt auf dem Fortschritt der Konzernumstellung und den Investitionen in Windkraft, Solarenergie und Speicherprojekte.
Der österreichische Energie- und Chemiekonzern OMV überzeugt mit Jahreszahlen, die über den Markterwartungen liegen. Der bereinigte Nettogewinn 2025 erreichte 1,94 Milliarden Euro – 2,6 Prozent mehr als Analysten prognostiziert hatten. Zudem überrascht der Vorstand mit einer höheren Dividende als erwartet. Die wichtigsten Fakten:
Bereinigtes operatives Ergebnis: 4,6 Milliarden EuroOperativer Cashflow: 5,2 Milliarden EuroNettoverschuldung: 3,6 Milliarden Euro bei niedrigem Verschuldungsgrad von 14 ProzentVorgeschlagene Gesamtdividende: 4,40 Euro je Aktie (Konsens: 4,35 Euro)Dividende steigt über vier Jahre um 30 Prozent
Besonders bemerkenswert: Die reguläre Dividende von 3,15 Euro wird durch eine Sonderdividende von 1,25 Euro ergänzt. Über einen Zeitraum von vier Jahren erhöht OMV die reguläre Ausschüttung damit um mehr als 30 Prozent. Die Hauptversammlung am 27.
Amazon enttäuschte mit seinen Quartalszahlen und kündigte gleichzeitig massive Investitionen an. Die Börse reagierte prompt: Die Aktie verlor nachbörslich zeitweise fast 9 Prozent. Doch was genau belastete die Anleger?
Gewinn verfehlt Erwartungen
Im vierten Quartal 2025 steigerte Amazon seinen Gewinn je Aktie von 1,86 auf 1,95 Dollar – auf den ersten Blick ein solides Plus. Doch die Analysten hatten mit 1,97 Dollar gerechnet, und diese Verfehlung kam nicht gut an. Beim Umsatz lief es besser: Hier legte der Konzern um 13,6 Prozent auf 213,4 Milliarden Dollar zu und übertraf die Prognosen von 211,3 Milliarden Dollar leicht. Der absolute Nettogewinn kletterte von 20 Milliarden auf 21,2 Milliarden Dollar.
Der Markt für Abnehmmedikamente ist für Eli Lilly ein Wachstumsmotor – und genau dort wird der Ton gerade rauer. Ein neuer Billig-Angriff im GLP‑1-Segment schürt Sorgen um Preise und Margen. Und das ausgerechnet einen Tag nach starken Quartalszahlen. Billig-GLP‑1 sorgt für Nervosität
Auslöser für den Kursdruck am Donnerstag war eine Ankündigung von Hims & Hers Health. Das Telehealth-Unternehmen bringt eine „compounded“ GLP‑1-Abnehmpille auf den Markt – mit einem Einstiegspreis von 49 US-Dollar für den ersten Monat. Genau diese aggressive Preispositionierung traf einen empfindlichen Punkt: Investoren fürchten, dass der Wettbewerb im lukrativen Adipositas-Markt über den Preis gespielt wird. Das könnte die Margen der etablierten Anbieter belasten und die Erwartungen an die Profitabilität dämpfen.
Alphabet meldet starkes Quartalswachstum, kündigt aber eine massive Verdopplung der Investitionen für KI-Infrastruktur an, was zu Marktunsicherheit führt.
Am 11. Februar 2026 wird es für Voestalpine ernst. Der Stahl- und Technologiekonzern legt seine Geschäftszahlen für die ersten drei Quartale vor. In einem schwierigen Marktumfeld müssen die Linzer beweisen, ob die operativen Margen stabil bleiben und die Transformation hin zur grünen Stahlproduktion im Zeitplan liegt. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich dabei nicht nur auf die nackten Zahlen, sondern vor allem auf die Auswirkungen der europäischen Konjunkturschwäche. Investoren wollen sehen, wie widerstandsfähig das Geschäftsmodell aktuell ist und welche Fortschritte das Programm „greentec steel“ macht. Umbau und neue Aufträge
Das Management forcierte zuletzt aktiv die Portfoliobereinigung. Erst am 29. Januar meldete der Konzern den Verkauf der Tochtergesellschaft BÖHLER Profil an das US-Unternehmen Kadant Inc.
Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 sind da – und sie fallen ernüchternd aus. Strategy meldete am Donnerstagabend einen Verlust je Aktie von 42,93 Dollar, während Analysten noch einen Gewinn von 2,97 Dollar erwartet hatten. Das Unternehmen verfehlte die Prognosen damit um satte 45,90 Dollar. Einziger Lichtblick: Der Umsatz von 123 Millionen Dollar übertraf die Konsensschätzung von 118,81 Millionen Dollar leicht. Der Hauptgrund für das Debakel liegt auf der Hand: Der Bitcoin-Bestand des Unternehmens steht massiv unter Wasser. Strategy hält mittlerweile mehr als 700. 000 Bitcoin – doch der aktuelle Kurs der Digitalwährung liegt deutlich unter dem durchschnittlichen Kaufpreis. Das bedeutet: Milliardenverluste auf dem Papier, die sich direkt in der Bilanz niederschlagen.
SAP setzt den angekündigten Aktienrückkauf jetzt praktisch um. Damit fließt frisches Kapital direkt in den Markt – und der Konzern zeigt, dass er seine Ausschüttungspläne trotz zuletzt schwächerer Tech-Stimmung durchzieht. Doch wie groß ist der Effekt kurzfristig wirklich?
Die Fakten im Überblick
Start des Rückkaufs: Heute (05. Februar 2026)Gesamtprogramm: bis zu 10 Mrd. € bis Ende 2027Erste Tranche: bis zu 2,6 Mrd. €Laufzeit der ersten Tranche: bis spätestens 27. Juli 2026Geplante Unterbrechung: 27. April bis 8. Mai 2026 (rund um die Hauptversammlung)Erste Tranche bis Juli – mit HV-Pause
Der Rückkauf läuft über die Börse und basiert auf der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 11. Mai 2023. Auffällig: SAP plant bereits eine kurze Pause rund um die nächste Hauptversammlung ein.
Nvidia rückt bei OpenAI offenbar noch näher an den Maschinenraum der KI-Entwicklung. Denn es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Frage, welche Hardware künftig die nächste Modellgeneration antreibt. Genau dieser Punkt ist für Anleger entscheidend: Wird Nvidias Plattform zum Standard – oder wandert die Branche zunehmend auf eigene Spezialchips ab?
20 Milliarden – und ein technischer Fuß in der Tür
Wie Bloomberg und Reuters heute berichten, finalisiert Nvidia demnach einen Deal, um 20 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren. Die Finanzierung ist Teil einer größeren Runde, die OpenAI laut den Berichten mit rund 830 Milliarden US-Dollar bewertet.
Die nächste MSCI-Indexüberprüfung rückt näher – und damit ein Termin, der für viele Welt-ETFs mehr ist als reine Routine. Denn wenn MSCI die Zusammensetzung des MSCI World Index anpasst, müssen große, passiv gemanagte Produkte ihre Portfolios nachziehen. Welche Aktien rein- oder rausfliegen, entscheidet am Ende über spürbare Kauf- und Verkaufswellen in den betroffenen Titeln. Warum das MSCI-Review wichtig ist
MSCI will die Ergebnisse der Februar-2026 Index Review am 10. Februar veröffentlichen. Die Umstellungen werden zum Börsenschluss am 27. Februar wirksam. Für ETFs wie den iShares MSCI World ETF ist das ein mechanischer Prozess mit echter Marktwirkung: Kommt ein Unternehmen neu in den Index, muss ein replizierender ETF die Aktie kaufen – fliegt es heraus, wird verkauft.
Fiserv hat Anleger kurz vor den Quartalszahlen auf dem falschen Fuß erwischt. Auslöser waren Aussagen von CEO Mike Lyons zu einer Anpassung der Vertriebsstrategie. Der Markt reagierte nervös – offenbar, weil der Schritt Risiken in der Umsetzung und im Zusammenspiel mit bisherigen Partnern aufwirft. Kursreaktion heute: rund -7,7% auf etwa 58 US-DollarAnlass: CEO kündigt Ausbau des Direktvertriebs anNächster Termin: Q4-Zahlen am 10. FebruarDirektvertrieb sorgt für Unruhe
Den Impuls für den Abverkauf lieferte ein Strategie-Update von Mike Lyons auf einer UBS-Konferenz. Laut Berichten stellte er die Vertriebskanäle als wichtigsten Wettbewerbsvorteil heraus. Folgerichtig will Fiserv die direkten Verkaufskapazitäten deutlich ausbauen. Lyons betonte zugleich, dass bestehende Bank-Partnerschaften nicht aufgegeben werden sollen.
Der Kurs der Metaplanet-Aktie gerät unter Druck, nachdem der Bitcoin-Preis unter 70. 000 US-Dollar fiel. Das Unternehmen hält an seiner Strategie fest und plant eine Kapitalerhöhung für weitere Krypto-Käufe.
Die Schweizer Großbank liefert ab: Ein Gewinnsprung um über 50 Prozent und eine deutliche Dividendenerhöhung sollten eigentlich für Kauflaune sorgen. Doch die Anleger reagieren unterkühlt und schicken das Papier auf Talfahrt. Der Grund für die Skepsis liegt nicht in der aktuellen Ertragskraft, sondern in enttäuschenden Neugeldzuflüssen und anhaltender regulatorischer Unsicherheit. Die wichtigsten Zahlen im Überblick:
Jahresgewinn 2025: 7,8 Mrd. USD (+53 %)Q4-Gewinn: 1,2 Mrd. USD (Erwartungen übertroffen)Dividende: Erhöhung auf 1,10 USD je Aktie (+22 %)Aktienrückkauf: Geplantes Volumen von 3 Mrd. USD für 2026Verwaltete Vermögen: Erstmals über 7 Billionen USDDie UBS präsentierte am gestrigen Mittwoch Zahlen, die auf den ersten Blick kaum Wünsche offenließen. Im Schlussquartal 2025 kletterte der Gewinn vor Steuern um rund 60 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar.
Tesla steht vor neuen juristischen Problemen, die zur Unzeit kommen. Ein Mann starb nach einem Crash in seinem Model Y, weil er den Wagen nicht mehr verlassen konnte – das behauptet zumindest eine Klage, die Anfang Februar eingereicht wurde. Die elektrischen Türen hätten sich nach dem Aufprall nicht mehr öffnen lassen. Während Tesla mit schwächelnden Autoverkäufen kämpft, rückt ausgerechnet jetzt die Sicherheit seiner Fahrzeuge in den Fokus. Die Vorwürfe im Detail
Die Klage wurde am 4. Februar vor einem Bundesgericht in Massachusetts eingereicht. Sie wirft Tesla vor, dass die elektronischen Türmechanismen im Notfall versagen. Der Fahrer des Model Y sei nach einem Unfall im brennenden Fahrzeug gefangen gewesen und an seinen Verletzungen gestorben.
Siemens Energy stellt am 11. Februar die Quartalsergebnisse vor. Der Markt fokussiert sich auf die Profitabilität der Windkraftsparte und den Auftragseingang des Konzerns.
Oracle finanziert mit bis zu 50 Milliarden Dollar den massiven Ausbau seiner Cloud-Infrastruktur, um die starke Nachfrage von KI-Kunden wie NVIDIA und Meta zu bedienen.
Die österreichische Regierung hat die Lizenz für das Lithium-Vorhaben verlängert, was Planungssicherheit schafft. Die finale Investitionsentscheidung hängt von Marktlage und Finanzierung ab.
Advanced Micro Devices legte am 3. Februar Rekordzahlen für das vierte Quartal 2025 vor – und wurde dafür abgestraft. Die Aktie brach am Folgetag um 17 Prozent ein. Der Grund: Die Prognose für das laufende Quartal enttäuschte Anleger, die auf noch stärkeres Wachstum im KI-Boom gesetzt hatten. Starke Zahlen, noch stärkere Erwartungen
AMD übertraf im vierten Quartal die Schätzungen der Analysten deutlich. Der Umsatz kletterte um 34 Prozent auf 10,27 Milliarden Dollar – Wall Street hatte mit 9,67 Milliarden gerechnet. Der Nettogewinn verdreifachte sich nahezu auf 1,51 Milliarden Dollar, was einem Gewinn je Aktie von 0,92 Dollar entsprach.
Trotz übererfüllter Quartalsziele verliert Microsofts Aktie deutlich. Anleger sind besorgt über die hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur und deren langsame Amortisation.
Die Produktionsaufnahme in der Sangdong-Mine und hohe Wolfram-Preise führen zu Analysten-Upgrades und Kurszielanhebungen für Almonty Industries.