Am 11. Februar 2026 wird es für Voestalpine ernst. Der Stahl- und Technologiekonzern legt seine Geschäftszahlen für die ersten drei Quartale vor. In einem schwierigen Marktumfeld müssen die Linzer beweisen, ob die operativen Margen stabil bleiben und die Transformation hin zur grünen Stahlproduktion im Zeitplan liegt.

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich dabei nicht nur auf die nackten Zahlen, sondern vor allem auf die Auswirkungen der europäischen Konjunkturschwäche. Investoren wollen sehen, wie widerstandsfähig das Geschäftsmodell aktuell ist und welche Fortschritte das Programm „greentec steel“ macht.

Umbau und neue Aufträge

Das Management forcierte zuletzt aktiv die Portfoliobereinigung. Erst am 29. Januar meldete der Konzern den Verkauf der Tochtergesellschaft BÖHLER Profil an das US-Unternehmen Kadant Inc. Fast zeitgleich konnte Voestalpine einen operativen Erfolg verbuchen: Mitte Januar sicherte sich das Unternehmen den bisher größten Auftrag für Hochregallagersysteme für ein Logistikzentrum in Istanbul.

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Rückenwind aus Brüssel?

Während die Nachfrage im wichtigen deutschen Markt angespannt bleibt, könnte Unterstützung von regulatorischer Seite kommen. Die EU plant Maßnahmen gegen Billigimporte, darunter eine mögliche Senkung der zollfreien Importquoten. Auch das seit Jahresbeginn 2026 geltende CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM) zielt darauf ab, die Wettbewerbsposition europäischer Hersteller zu verbessern.

Die kurzfristige Kursentwicklung dürfte maßgeblich vom Ausblick des Managements am kommenden Dienstag abhängen. Nur wenn Voestalpine trotz der Flaute in Deutschland überzeugende Prognosen liefert, kann sich die Aktie nachhaltig aus der aktuellen Unsicherheit lösen.

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