Tesla steht vor neuen juristischen Problemen, die zur Unzeit kommen. Ein Mann starb nach einem Crash in seinem Model Y, weil er den Wagen nicht mehr verlassen konnte – das behauptet zumindest eine Klage, die Anfang Februar eingereicht wurde. Die elektrischen Türen hätten sich nach dem Aufprall nicht mehr öffnen lassen. Während Tesla mit schwächelnden Autoverkäufen kämpft, rückt ausgerechnet jetzt die Sicherheit seiner Fahrzeuge in den Fokus.

Die Vorwürfe im Detail

Die Klage wurde am 4. Februar vor einem Bundesgericht in Massachusetts eingereicht. Sie wirft Tesla vor, dass die elektronischen Türmechanismen im Notfall versagen. Der Fahrer des Model Y sei nach einem Unfall im brennenden Fahrzeug gefangen gewesen und an seinen Verletzungen gestorben. Es ist nicht der erste Fall dieser Art: In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Berichte über verunglückte Tesla-Fahrzeuge, aus denen weder Insassen noch Rettungskräfte die Türen öffnen konnten.

Verkaufszahlen unter Druck

Die rechtlichen Auseinandersetzungen treffen Tesla in einer Phase der Schwäche. 2025 verbuchte der Konzern den stärksten Rückgang der Auslieferungen in seiner Geschichte. Die Entwicklung setzt sich 2026 fort: Besonders in Europa, traditionell ein starker Markt für Tesla, brechen die Verkäufe deutlich ein. Analysten reagieren mit zunehmender Vorsicht – viele haben ihre Einschätzungen bereits nach unten korrigiert.

Die Konkurrenz im E-Auto-Segment wächst, während die Nachfrage insgesamt nachlässt. Für einen Hersteller, der sich jahrelang über Wachstum definiert hat, ist das eine unbequeme Situation.

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Strategische Neuausrichtung auf KI und Robotik

Tesla-Chef Elon Musk zieht daraus offenbar Konsequenzen – allerdings andere, als manche erwarten würden. Statt den Fokus auf die Kernsparte Automobile zu verstärken, verlagert er die Prioritäten radikal: Die Produktion von Model S und Model X wird eingestellt. Die frei werdenden Fertigungskapazitäten sollen für den humanoiden Roboter Optimus genutzt werden.

Parallel dazu treibt Tesla sein Robotaxi-Projekt voran. Der autonome Fahrdienst soll in weiteren US-Städten starten. Musk positioniert Tesla damit zunehmend als KI- und Robotik-Unternehmen – eine Transformation, die Investoren mit gemischten Gefühlen beobachten. Immerhin zeigt sich eine Sparte robust: Das Energiegeschäft mit Solarprodukten und Batteriespeichern wächst stark und trägt mittlerweile spürbar zum Umsatz bei.

Die Frage ist, ob dieser Schwenk ausreicht, um die Schwäche im Kerngeschäft zu kompensieren. Die nächsten Quartale dürften zeigen, wie die Investoren Teslas Strategie bewerten – und ob die rechtlichen Risiken zur Belastung werden.

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