BMW Aktie: i3-Meilenstein
BMW schiebt seine Elektro-Strategie im Stammwerk München in die nächste Phase. Mit den ersten Vorserienfahrzeugen des neuen i3 startet die finale Vorbereitung für das zweite Modell der „Neuen Klasse“. Doch was heißt dieser Produktionsschritt konkret für den Hochlauf im zweiten Halbjahr?
Vorserie im Werk München: Generalprobe für die „Neue Klasse“
Am 4. Februar 2026 meldete BMW den Beginn der Vorserienproduktion des kommenden i3 im Werk München. Damit laufen erstmals Fahrzeuge des neuen Elektro-3ers durch die komplette Fertigungskette vor Ort – von der modernisierten Presserei über Karosseriebau und Lackiererei bis zur neu gestalteten Montage.
Der Schritt ist mehr als Symbolik. Die Vorserie gilt als Praxis-Test für Prozesse, Qualität und Takt – also genau für das, was später in der Serie sitzen muss.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- Start der Vorserienproduktion des neuen i3: gemeldet am 4. Februar 2026
- Serienanlauf: zweite Jahreshälfte 2026
- Technikbasis: 800-Volt-Architektur der „Neuen Klasse“ (laut BMW für schnelleres Laden und höhere Reichweiten)
- Standort: Werk München als umgerüstetes Bestandswerk
Umbau bei laufendem Betrieb – und ein Einschnitt in München
BMW hat nach eigenen Angaben in den vergangenen 18 Monaten rund ein Drittel der Produktionsfläche im Werk München umgebaut – während der Betrieb weiterlief. Grundlage ist die „iFACTORY“-Strategie mit digital vernetzten Prozessen und moderner Fertigungstechnologie.
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Spannend ist auch der historische Bruch: Der i3 wird das erste „Neue Klasse“-Fahrzeug aus einem umgerüsteten Bestandswerk. Gleichzeitig verdrängt die E-Limousine den Verbrenner-3er aus dem Münchner Stammwerk, in dem dieser seit rund einem halben Jahrhundert gebaut wird.
Aktie: Mittelfristig unter dem 50-Tage-Schnitt
Am Markt ist die Meldung zunächst eher ein strategisches Signal als ein kurzfristiger Ergebnistreiber. Das passt auch zum Kursbild: Mit 88,80 Euro liegt die Aktie zwar rund 4,2% über dem 200-Tage-Durchschnitt, aber etwa 3,1% unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Auf 30 Tage steht ein Minus von 5,35% – der Titel wirkt kurzfristig also noch etwas gebremst.
Nächste Termine: Dann folgen neue Fakten
Konkreter wird es mit dem nächsten Zahlen-Update: Am 12. März 2026 will BMW die Q4-Zahlen 2025 vorlegen. Danach folgen die virtuelle Hauptversammlung am 13. Mai 2026 und die Dividendenzahlung am 19. Mai 2026. Parallel dazu rückt der operative Fahrplan näher: Der Serienstart des i3 in der zweiten Jahreshälfte 2026 ist der nächste entscheidende Fixpunkt für die Umsetzung der „Neuen Klasse“ im Stammwerk München.
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