Nvidia Aktie: OpenAI-Deal
Nvidia rückt bei OpenAI offenbar noch näher an den Maschinenraum der KI-Entwicklung. Denn es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Frage, welche Hardware künftig die nächste Modellgeneration antreibt. Genau dieser Punkt ist für Anleger entscheidend: Wird Nvidias Plattform zum Standard – oder wandert die Branche zunehmend auf eigene Spezialchips ab?
20 Milliarden – und ein technischer Fuß in der Tür
Wie Bloomberg und Reuters heute berichten, finalisiert Nvidia demnach einen Deal, um 20 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren. Die Finanzierung ist Teil einer größeren Runde, die OpenAI laut den Berichten mit rund 830 Milliarden US-Dollar bewertet.
Für Nvidia-Aktionäre ist dabei vor allem der strategische Teil wichtig: Der Deal soll laut den Berichten auch absichern, dass OpenAI für kommende Modellgenerationen Nvidias neue „Vera Rubin“-Plattform nutzt. Das wäre mehr als ein Prestigegewinn. Es würde die Sorge dämpfen, dass große Cloud-Konzerne („Hyperscaler“) komplett auf eigenes, maßgeschneidertes Silizium umschwenken und Nvidia ausbremsen könnten.
Lieferkette funkt: Nachfrage bleibt hoch
Während am Markt immer wieder „KI-Blase“-Ängste kursieren, liefern Daten aus der Lieferkette ein anderes Bild. Foxconn (Hon Hai Precision Industry), ein wichtiger Fertigungspartner, meldete für Januar 2026 ein Umsatzplus von 35,5% gegenüber dem Vorjahr. Als Treiber nannte Foxconn ausdrücklich weiterhin starke Auslieferungen von AI-Racks. Das signalisiert: Die Infrastruktur-Ausgaben sind offenbar noch nicht versiegt.
Parallel dazu kündigte Tower Semiconductor eine Zusammenarbeit mit Nvidia an: Geplant ist die Fertigung von 1.6T-Optikmodulen auf Basis von Silicon Photonics. Diese Bauteile sollen die Datenübertragungsraten in Rechenzentren verdoppeln und damit einen Engpass beim KI-Skalieren entschärfen. Unterm Strich zeigt das: Nvidia will nicht nur beim GPU-Chip dominieren, sondern möglichst den ganzen Infrastruktur-Stack mitprägen.
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Wichtige Punkte auf einen Blick:
- Nvidia arbeitet laut Berichten an einem 20-Mrd.-Dollar-Investment in OpenAI
- Technischer Kern: Nutzung der kommenden „Vera Rubin“-Plattform für neue OpenAI-Modelle
- Foxconn verweist auf starke AI-Rack-Shipments als Umsatztreiber
- Kooperation mit Tower Semiconductor zu 1.6T-Optikmodulen (Silicon Photonics)
Kurs unter Druck – trotz guter Signale
Trotz der positiven Unternehmensnachrichten bleibt das Umfeld rau. Im Quelltext wird als Belastung ein schwächerer Gesamtmarkt genannt, inklusive einer schwierigen Phase für den Nasdaq 100 und zunehmender Skepsis gegenüber KI-Bewertungen. Dazu kommt ein geopolitischer Risikofaktor: Nvidia habe die Trump-Regierung davor gewarnt, dass neue Exportregeln für China die Verkäufe des H200 beeinträchtigen könnten.
Am Kursbild lässt sich dieser „Zug an beiden Enden“ ablesen: Einerseits sprechen die Lieferketten- und Partnerschaftssignale für robuste Nachfrage, andererseits drücken Bewertungs- und Makroängste. Der Schlusskurs liegt heute bei 172,69 US-Dollar, in den letzten sieben Tagen sind es -10,29%.
Im Fokus steht nun ein konkreter Termin: Am 25. Februar 2026 legt Nvidia die Zahlen für Q4 des Geschäftsjahres 2026 vor. Entscheidend dürfte dann weniger der Blick zurück sein als der Ausblick – insbesondere, wie das Management den Ramp-up der „Vera Rubin“-Architektur und mögliche Exporteffekte einordnet.
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