Tesla-Aktie: Es brennt!
In der Tesla-Gigafactory in Grünheide brennt die Luft. Kurz vor der entscheidenden Betriebsratswahl, die für viele als „Schicksalswahl“ gilt, haben sich die Fronten zwischen der IG Metall und der Werksleitung unter André Thierig so weit verhärtet, dass nur noch Gerichte als Schlichter blieben. Doch nun gibt es eine überraschende Wendung: Ein gerichtlicher Vergleich soll den eskalierenden Machtkampf zumindest prozedural befrieden.
Waffenruhe vor dem großen Knall
Lange Zeit sah es so aus, als würde der Streit um Mitbestimmung und Arbeitsbedingungen in einer juristischen Schlammschlacht enden. Vorwürfe über heimliche Mitschnitte, Strafanzeigen wegen übler Nachrede und Drohungen von Elon Musk persönlich prägten das Bild. Der nun geschlossene Vergleich zwischen der Gewerkschaft und dem Werksleiter markiert eine Art taktische Waffenruhe. Ziel ist es, den Wahlprozess nicht durch endlose Gerichtsverfahren zu blockieren, sondern die Entscheidung dorthin zurückzugeben, wo sie hingehört: in die Hände der rund 12.000 Beschäftigten.
Die Strategie hinter der Einigung
Hinter den verschlossenen Türen des Arbeitsgerichts ging es vor allem darum, die Neutralität der Wahl sicherzustellen. Die IG Metall hatte der Werksleitung vorgeworfen, massiv Einfluss auf die Belegschaft zu nehmen und die Wahlvorstände zu beeinflussen. Mit dem Vergleich verpflichten sich beide Seiten offenbar zu gewissen Spielregeln für den Endspurt. Für Tesla-Chef Thierig bedeutet dies, den rhetorischen Druck etwas zu senken, während die IG Metall ihre rechtlichen Angriffe vorerst pausiert, um den Fokus auf ihre Inhalte zu lenken.
Alles auf Sieg in Grünheide
Trotz des juristischen Kompromisses bleibt die Grundspannung enorm. Wird die Gewerkschaft stark genug, um den Weg für einen ersten Tarifvertrag zu ebnen, oder behält der von Musk bevorzugte, „gewerkschaftsfreie“ Kurs die Oberhand? Der Vergleich schafft den rechtlichen Rahmen für die Abstimmung, doch der eigentliche Kampf um die Zukunft des Werks wird an der Wahlurne durch die Arbeitnehmer ausgefochten.
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