Für Tesla braut sich derzeit ein Sturm zusammen. Während die Verkaufszahlen im wichtigen europäischen Markt den 13. Monat in Folge sinken, baut der Konkurrent Waymo seine Dominanz bei Robotaxis aggressiv aus. Zusätzlich belasten den E-Auto-Pionier gleich mehrere juristische Konflikte – vom Markenstreit um das „Cybercab“ bis hin zu Haftungsfragen beim Autopiloten.

Schwäche in Europa hält an

Die neuesten Daten der europäischen Automobilherstellervereinigung (ACEA) zeichnen ein düsteres Bild für den US-Konzern: Im Januar sanken die Neuzulassungen von Tesla in Europa um 17 Prozent im Jahresvergleich. Damit schrumpft der Absatz auf dem Kontinent bereits seit über einem Jahr kontinuierlich. Der Marktanteil fiel auf nur noch 0,8 Prozent.

Verantwortlich für diesen Rückgang ist vor allem der verschärfte Wettbewerb. Während Tesla schwächelt, konnte der chinesische Rivale BYD seine Zulassungen um beeindruckende 165 Prozent steigern. Experten sehen den Grund in der mittlerweile großen Auswahl an günstigeren E-Modellen anderer Hersteller sowie einer Flut von Leasingrückläufern. Diese gebrauchten Teslas der ersten Generation drücken auf die Preise und machen Neuwagen für Konsumenten weniger attraktiv.

Waymo erhöht das Tempo

Auch beim Zukunftsthema autonomes Fahren gerät Tesla ins Hintertreffen. Die Alphabet-Tochter Waymo hat ihren Robotaxi-Dienst inzwischen auf zehn US-Städte ausgeweitet, darunter Dallas und Houston. Mit einer Flotte von über 3.000 Fahrzeugen verzeichnet der Dienst mehr als 400.000 bezahlte Fahrten pro Woche.

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Im direkten Vergleich wirkt Teslas Pilotprojekt in Austin noch bescheiden. Dieser Vorsprung des Wettbewerbers wiegt schwer, da CEO Elon Musk die langfristige Wachstumsstory des Unternehmens maßgeblich auf die Karte Robotaxis und KI setzt. Dass Waymo kürzlich eine Finanzierungsrunde über 16 Milliarden Dollar abschloss, dürfte den Wettbewerbsdruck weiter erhöhen.

Juristische Baustellen und Markenstreit

Abseits des operativen Geschäfts kämpft der Konzern an mehreren rechtlichen Fronten. Aktuell klagt Tesla gegen die kalifornische Verkehrsbehörde, um den Vorwurf der irreführenden Werbung für seine „Autopilot“-Funktionen aus der Welt zu schaffen. Gleichzeitig bestätigte ein Gericht kürzlich ein Urteil über 243 Millionen Dollar Schadenersatz im Zusammenhang mit einem tödlichen Unfall, was die Risiken der Technologie unterstreicht.

Brisant ist zudem ein Konflikt mit einem französischen Getränkehändler um den Namen „Cybercab“. Tesla produziert das fahrerlose Fahrzeug bereits, besitzt aber die Namensrechte noch nicht rechtssicher, was die Markteinführung komplizieren könnte.

Die Aktie spiegelt die aktuelle Unsicherheit wider und verzeichnet seit Jahresanfang ein Minus von rund 5,5 Prozent auf aktuell 353,45 Euro. Anleger blicken nun gespannt auf den 21. April 2026, wenn Tesla die Bücher für das erste Quartal öffnet. Bis dahin muss das Management beweisen, dass die geplanten Investitionen von über 20 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur trotz der aktuellen Absatzschwäche gerechtfertigt sind.

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