BASF Aktie: Sparplan übertroffen
BASF liefert auf der heutigen Jahrespressekonferenz in Ludwigshafen Zahlen, die die Herausforderungen des Chemiesektors widerspiegeln – aber auch strategische Fortschritte. Während der Umsatz auf 59,7 Milliarden Euro schrumpfte und das operative Ergebnis unter Druck geriet, überrascht der Konzern bei den Restrukturierungszielen positiv.
Kostensenkung schneller als geplant
Das Einsparprogramm läuft besser als ursprünglich erwartet. Bis Ende 2025 erreichte BASF bereits jährliche Kostensenkungen von 1,7 Milliarden Euro – 100 Millionen Euro mehr als ursprünglich angepeilt. Für Ende 2026 hebt der Konzern das Ziel nun auf 2,3 Milliarden Euro an, statt der zuvor kommunizierten 2,1 Milliarden Euro.
Beim Personalabbau zeigt sich die Transformation konkret: Die Zahl der Führungskräfte sank zwischen Dezember 2023 und Dezember 2025 um elf Prozent. Insgesamt reduzierte BASF die Belegschaft um rund 4.800 Mitarbeitende – ohne die etwa 1.000 Neueinstellungen am chinesischen Verbundstandort zu berücksichtigen.
Gemischte Bilanz für 2025
Das Geschäftsjahr brachte Gegenwind: Der Umsatz fiel um knapp drei Prozent auf 59,7 Milliarden Euro. Zwar stiegen die Mengen leicht, doch niedrigere Preise und Währungseffekte belasteten das Ergebnis. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank von 7,2 Milliarden auf 6,6 Milliarden Euro.
Einen positiven Akzent setzte der Jahresüberschuss: Er kletterte von 1,3 Milliarden auf 1,6 Milliarden Euro.
Vorsichtiger Ausblick auf 2026
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Für das laufende Jahr kalkuliert BASF beim EBITDA vor Sondereinflüssen mit einer Bandbreite zwischen 6,2 Milliarden und 7,0 Milliarden Euro. Die Segmente Nutrition & Care und Chemicals sollen ihre Ergebnisse deutlich steigern, während Surface Technologies hauptsächlich wegen positiver Einmaleffekte im Vorjahr deutlich zurückfallen dürfte.
Beim Free Cashflow zeigt sich BASF optimistischer: Zwischen 1,5 Milliarden und 2,3 Milliarden Euro sollen hängen bleiben – nach einem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 4,9 bis 5,7 Milliarden Euro und geplanten Investitionen von 3,4 Milliarden Euro.
Aktionäre profitieren weiter
Die Dividende bleibt bei 2,25 Euro je Aktie stabil. Das bereits im Oktober 2025 gestartete Rückkaufprogramm von bis zu 1,5 Milliarden Euro bis Ende Juni 2026 läuft planmäßig. Bis 2028 will BASF mindestens 12 Milliarden Euro über Dividenden und Rückkäufe an die Aktionäre ausschütten.
Die Nettoverschuldung sank bis Ende 2025 auf 18,3 Milliarden Euro. Ein wesentlicher Teil der Erlöse aus Portfoliomaßnahmen soll 2026 zur weiteren Bilanzstärkung genutzt werden, um das Single-A-Rating zu untermauern.
BASF setzt die Restrukturierung konsequent um und übertrifft die eigenen Sparziele. Ob die Kostensenkungen ausreichen, um die Margenschwäche im schwierigen Chemieumfeld zu kompensieren, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.
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