Siemens Aktie: Konsolidierung
Siemens liefert starke Zahlen – und trotzdem ist der Schwung erst einmal raus. Nach dem Quartals-Highlight und einem frischen Rekord hat die Aktie in den vergangenen Tagen sichtbar abgekühlt. Handelt es sich nur um eine gesunde Verschnaufpause nach dem Sprint?
Gewinnmitnahmen nach Rekord
Auslöser der aktuellen Konsolidierung sind vor allem Gewinnmitnahmen nach dem Höhenflug der Vorwoche. Zwar hält sich der Kurs heute mit 241,35 Euro leicht im Plus (+0,31%). Der Blick auf die letzten Tage zeigt aber: Auf Wochensicht steht ein Minus von 3,81% zu Buche, in 30 Tagen sind es -6,14%.
Damit notiert die Aktie auch unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 249,68 Euro. Gleichzeitig liegt sie noch über der 200-Tage-Linie (234,35 Euro) – ein Hinweis darauf, dass der mittelfristige Trend bislang nicht gebrochen ist. Der RSI (14 Tage) bei 48,7 wirkt dabei eher neutral: weder überhitzt noch klar überverkauft.
Starke Q1-Zahlen, angehobener Ausblick
Fundamental bleibt die Ausgangslage robust. Siemens hatte zuletzt für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 Zahlen vorgelegt, die deutlich über den Erwartungen lagen: Der Gewinn lag laut Quelltext rund 22% über den Prognosen. Als Konsequenz hob das Management den Ausblick für das Gesamtjahr an – ein klares Signal, dass der Jahresauftakt nicht als Ausreißer gesehen wird.
Als Treiber wird vor allem die Sparte Digital Industries genannt. Die Nachfrage nach Automatisierungslösungen bleibt hoch. Dazu kommen Themen wie KI-Integration in industrielle Prozesse und die Ausrüstung von Rechenzentren, die im Umfeld des KI-Booms zusätzliche Fantasie liefern. Dass der Kurs dennoch zurücksetzte, passt zum beschriebenen „Sell-the-News“-Muster: Gute Nachrichten waren nach dem starken Anstieg offenbar bereits eingepreist.
Duell um die DAX-Spitze
Der Rücksetzer hat auch Folgen für das Kräftemessen mit SAP. Laut Quelltext fiel Siemens durch die Korrektur auf eine Marktkapitalisierung von rund 196 Milliarden Euro zurück, während SAP mit etwa 213 Milliarden Euro vorne bleibt.
Unterm Strich zeigt die Aktie damit aktuell zwei Gesichter: kurzfristig unter Druck durch die Korrektur vom 52‑Wochen‑Hoch bei 261,55 Euro (Abstand: -7,72%), gleichzeitig aber mit positiven Fundamentaldaten im Rücken. Der jüngste Rückgang wirkt damit weniger wie ein Bruch der Story – eher wie eine Neubewertung nach einem sehr schnellen Anstieg.
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