Salesforce hat mit starken Zahlen für das vierte Quartal überzeugt – Umsatz und Gewinn lagen über den Erwartungen. Doch statt Jubel gab es nachbörslich einen Kursrückgang. Der Grund: Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr fiel etwas zurückhaltender aus als erhofft.

Starkes Schlussquartal mit Gewinnsprung

Der CRM-Spezialist steigerte den Umsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2026 um 12 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr summierte sich der Erlös auf 41,5 Milliarden Dollar – ein Plus von 10 Prozent. Besonders beeindruckend: Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 3,81 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen deutlich.

Die Auftragslage entwickelte sich ebenfalls positiv. Die verbleibenden Vertragsverpflichtungen (cRPO) kletterten um 16 Prozent auf 35,1 Milliarden Dollar. Zudem kündigte Salesforce ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm über 50 Milliarden Dollar an und erhöhte die Quartalsdividende. Im abgelaufenen Geschäftsjahr flossen mehr als 14 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurück.

Prognose enttäuscht die Erwartungen

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Trotz der soliden Quartalsbilanz reagierte die Börse verhalten. Verantwortlich dafür war die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2027: Salesforce rechnet mit Erlösen zwischen 45,8 und 46,2 Milliarden Dollar. Der Mittelpunkt dieser Spanne liegt knapp unter den Analystenschätzungen.

Parallel baut das Unternehmen seine KI-Strategie weiter aus. Mit der angekündigten Übernahme von Momentum, einer Plattform für Gesprächsanalysen, will Salesforce künftig unstrukturierte Sprach- und Videodaten automatisiert auswerten und in seine Produkte Agentforce 360 und Slack integrieren.

Die Reaktion zeigt: Anleger honorieren zwar die aktuelle Profitabilität, erwarten aber mehr Dynamik beim künftigen Wachstum. Die Guidance für 2027 wird zeigen, ob Salesforce die hohen Erwartungen erfüllen kann.

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