Salesforce hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 deutlich besser abgeschnitten als erwartet – doch die Börse zeigt sich unbeeindruckt. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel rund 3,6 Prozent auf 185 Dollar. Was steckt hinter dieser paradoxen Reaktion?

Quartalszahlen schlagen Prognosen klar

Der SAP-Rivale meldete für das vierte Quartal einen Gewinn von 3,81 Dollar je Aktie. Analysten hatten lediglich 3,05 Dollar erwartet – die Abweichung nach oben beträgt satte 25 Prozent. Im Vorjahresquartal lag der Gewinn noch bei 2,78 Dollar je Aktie. Auch beim Umsatz gab es kaum Überraschungen: 11,2 Milliarden Dollar standen am Ende zu Buche, exakt im Rahmen der Erwartungen von 11,19 Milliarden Dollar. Im Vorjahr waren es noch 9,99 Milliarden Dollar gewesen.

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Für das Gesamtjahr 2026 erreichte Salesforce einen Gewinn von 12,52 Dollar je Aktie – deutlich über der Analystenschätzung von 11,77 Dollar. Der Jahresumsatz kletterte von 37,9 Milliarden Dollar auf 41,5 Milliarden Dollar und traf damit die Prognose punktgenau.

Warum die negative Kursreaktion?

Die Zahlen sind stark, doch offenbar hatten Investoren nach dem jüngsten Kursanstieg noch mehr erwartet. Möglicherweise enttäuschte der Ausblick auf das laufende Jahr, oder die Margen entwickelten sich nicht so dynamisch wie erhofft. Zudem könnte die Konkurrenz im CRM-Markt zunehmen: Die Navatar Group kündigte heute eine neue KI-gestützte CRM-Plattform speziell für alternative Vermögensverwalter an – ein Segment, in dem Salesforce bisher dominiert.

Die Konkurrenz schläft nicht. Navatar verspricht mit seinem "AI Deal Engine" eine End-to-End-Lösung für Private Equity, Venture Capital und andere alternative Investmentstrategien. Die Plattform soll manuelle Prozesse ersetzen und Daten aus verschiedenen Quellen automatisch zusammenführen. Ein direkter Angriff auf Salesforces Kerngeschäft im Finanzsektor.

Für Anleger bleibt die Salesforce-Aktie trotz des Kursrückschlags fundamental solide aufgestellt. Die Frage ist nun, ob der Markt die starken Ergebnisse noch würdigt – oder ob die Erwartungshaltung bereits zu hoch geschraubt war.

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