Palantir Aktie: Wende in Sicht?
Die Aktie von Palantir Technologies hat seit Jahresbeginn deutlich korrigiert und notiert aktuell rund 19 Prozent im Minus. Doch inmitten der trüben Stimmung im Tech-Sektor gibt es nun unerwarteten Rückenwind: Gleich zwei Analystenhäuser stufen das Papier fast zeitgleich herauf. Während der Gesamtmarkt schwächelt, sehen Experten im jüngsten Kursrücksetzer eine attraktive Einstiegsgelegenheit.
Analysten nutzen den Rücksetzer
Am Freitag sorgten die Investmentbank UBS und Rosenblatt Securities für frische Impulse. UBS hob das Rating von „Neutral“ auf „Buy“ an und bestätigte das Kursziel von 180 US-Dollar. Die Analysten begründeten diesen Schritt vor allem mit der Bewertung: Nach dem deutlichen Kursrutsch der letzten Wochen sei das Verhältnis von Preis zu erwartetem Cashflow wieder attraktiv geworden.
Fast zeitgleich nahm Rosenblatt die Beobachtung der Aktie mit einer Kaufempfehlung auf. Analyst John McPeake bezeichnete Palantir als „marktverändernden KI-Software-Führer“ und sieht im massiven Abschlag gegenüber dem 52-Wochen-Hoch eine Chance für Anleger. Der Titel notiert derzeit über 35 Prozent unter seinem Höchststand vom November, was laut den Experten ein günstiges Einstiegsfenster öffnet.
Starke Zahlen treffen auf hohe Bewertung
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Fundamental untermauern die jüngsten Quartalszahlen den Optimismus der Analysten. Der Umsatz im vierten Quartal kletterte um 70 Prozent auf 1,41 Milliarden US-Dollar, getrieben von einem massiven Wachstum im US-Geschäft. Besonders die kommerziellen Umsätze in den USA sprangen um 93 Prozent an. Auch staatliche Aufträge, wie ein potenzieller 10-Milliarden-Dollar-Vertrag mit der US-Armee, sorgen für langfristige Planungssicherheit.
Trotz der operativen Stärke bleibt die Bewertung der Knackpunkt. Kritiker verweisen auf das extrem hohe Kurs-Gewinn-Verhältnis, das weiterhin nahe der Marke von 200 liegt. Hinzu kommen Insider-Verkäufe, die für Verunsicherung sorgen: CEO Alexander Karp und Insider Shyam Sankar trennten sich im Februar von Aktienpaketen im Wert von insgesamt fast 90 Millionen US-Dollar. Auch das Wachstum des gesamten Auftragswerts verlangsamte sich zuletzt leicht, was Bären als Warnsignal interpretieren.
Ausblick
Die doppelte Kaufempfehlung signalisiert, dass institutionelle Beobachter den Abverkauf mittlerweile als überzogen bewerten. Mit einer prognostizierten Umsatzspanne von knapp 7,2 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2026 bleibt die Wachstumsstory intakt. Kurzfristig dürfte die Kursentwicklung jedoch stark von der allgemeinen Stimmung im KI-Sektor und der Zinsentwicklung abhängen, da Tech-Werte bei Inflationssorgen besonders sensibel reagieren.
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