Rocket Lab Aktie: Rally ohne Bremse
Rocket Lab kennt aktuell kein Halten mehr: Auf Monatssicht hat sich der Börsenwert des Raumfahrtunternehmens um über 56 Prozent gesteigert. Getrieben von einem historischen Regierungsauftrag und politischem Rückenwind eilt der Kurs in Richtung neuer Höchststände. Während Analysten ihre Kursziele massiv anheben, warnen technische Indikatoren jedoch vor einer Überhitzung – wie nachhaltig ist dieser Anstieg?
Der historische 816-Millionen-Deal
Der Haupttreiber für die Euphorie ist ein transformativer Vertrag mit der Space Development Agency (SDA) aus dem Dezember. Mit einem Volumen von 816 Millionen US-Dollar ist dies der größte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. Er verdoppelte den Auftragsbestand der Raumfahrtsparte (Space Systems) auf einen Schlag von 0,6 auf rund 1,4 Milliarden Dollar.
Konkret beauftragte die SDA Rocket Lab mit dem Design, Bau und Betrieb von 18 Satelliten zur Raketenverfolgung, die bis 2029 einsatzbereit sein sollen. Damit spielt das Unternehmen nun in einer Liga mit etablierten Rüstungsgiganten wie Lockheed Martin und Northrop Grumman, die bei der Vergabe ähnliche Anteile erhielten.
Analysten und Politik geben Rückendeckung
Diese fundamentale Neubewertung spiegelt sich deutlich in den Erwartungen der Wall Street wider. Das Bankhaus Baird hob das Kursziel diese Woche von 83 auf 100 US-Dollar an und verwies explizit auf den Verteidigungsauftrag. Zuvor hatten bereits Needham und Stifel ihre Prognosen deutlich nach oben korrigiert.
Zusätzlichen Schub erhält die Aktie durch politische Signale. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bezeichnete Rocket Lab kürzlich bei einem Besuch der Triebwerksproduktion als "Motor des neuen Arsenals der Freiheit". Marktbeobachter werten dies als klares Indiz dafür, dass die US-Regierung künftig verstärkt auf agile, kommerzielle Anbieter statt nur auf die traditionellen Konzerne setzen wird.
Neutron-Rakete und sportliche Bewertung
Der nächste entscheidende Katalysator steht Mitte 2026 an: Der Erststart der Neutron-Rakete. Dieses Programm soll das Angebot über kleine Trägerraketen hinaus erweitern und den Zugang zu lukrativeren Regierungsmissionen ebnen.
Die Anleger haben jedoch bereits viel Zukunftsmusik eingepreist. Die Aktie wird aktuell mit einem extrem hohen Kurs-Umsatz-Verhältnis (Price-to-Sales) von über 78 gehandelt. Auch technisch blinken Warnsignale: Mit einem RSI von 85,1 ist der Titel massiv überkauft ("Overbought"), was in Kombination mit einer hohen Volatilität von fast 90 Prozent das Risiko für kurzfristige, scharfe Korrekturen erhöht.
Am 26. Februar 2026 wird es konkret: Dann veröffentlicht Rocket Lab die Zahlen für das vierte Quartal und muss beweisen, dass das operative Geschäft mit der Kursfantasie Schritt halten kann.
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