Rocket Lab Aktie: Aufträge und Tests
Rocket Lab liefert gleich mehrere Belege dafür, dass das Unternehmen im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft operativ Schritt hält. Ein erfolgreicher Hyperschall-Testflug, neue Startaufträge und Rekordzahlen aus 2025 zeichnen das Bild einer gut gefüllten Pipeline. Doch was treibt diese Dynamik – und wie greifbar ist sie in den nächsten Quartalen?
Hyperschall-Test gelingt
Am 27. Februar hat Rocket Lab seine HASTE-Rakete vom Mid-Atlantic Regional Spaceport auf Wallops Island (Virginia) gestartet. Die Mission mit dem Namen „That’s Not A Knife“ erfolgte für die Defense Innovation Unit (DIU) und unterstützt eine US-Initiative zur Weiterentwicklung von Hyperschall-Technologie.
Für Rocket Lab ist das operativ mehr als nur ein weiterer Start: Es war bereits die siebte HASTE-Mission insgesamt und die dritte Mission im Jahr 2026. Gleichzeitig war es laut Unternehmen bereits die 82. Mission in der bisherigen Historie. Wichtig ist vor allem der Kontext: Es war schon die zweite erfolgreiche Hyperschall-Testmission für die DIU innerhalb von drei Monaten.
Mehr Starts, mehr Verteidigungsrolle
Nur einen Tag zuvor, am 26. Februar, meldete Rocket Lab einen neuen Mehrfach-Startvertrag mit BlackSky. Der Deal umfasst vier dedizierte Missionen mit der Electron-Rakete und erweitert eine bestehende Zusammenarbeit. Insgesamt summieren sich die geplanten Starts für BlackSky damit auf 17.
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Parallel unterstreicht der Auftragsbestand die wachsende Rolle als Verteidigungsauftragnehmer: In aktiven Verträgen rund um Satelliten-Konstellationen nennt Rocket Lab ein aggregiertes Volumen von 816 Millionen US-Dollar. Ein zentraler Anker ist dabei die Arbeit als „Lead Integrator“ für die Space Development Agency (SDA).
Rekordzahlen – und ein klarer Fahrplan
Die jüngsten operativen Erfolge spiegeln sich auch in den Finanzdaten wider. Für das Gesamtjahr 2025 berichtete Rocket Lab einen Rekordumsatz von 602 Millionen US-Dollar, ein Plus von 38% gegenüber dem Vorjahr. Auch das vierte Quartal setzte mit 180 Millionen US-Dollar Umsatz eine Bestmarke.
Der Blick nach vorn fällt ebenfalls konkret aus: Für das erste Quartal 2026 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen US-Dollar. Der gesamte Auftragsbestand erreichte zum Ende von 2025 zudem 1,85 Milliarden US-Dollar – ein Zuwachs von 73% im Jahresvergleich. Und beim neuen Medium-Lift-Träger Neutron nennt Rocket Lab jetzt das vierte Quartal 2026 als Ziel für den Erstflug.
Am Markt blieb der Ton zuletzt dennoch gemischt: Am Freitag schloss die Aktie bei 69,10 US-Dollar und gab damit 4,89% nach – auf 30-Tage-Sicht steht ein Rückgang von rund 22% zu Buche. Der nächste konkrete Taktgeber ist damit weniger ein einzelner Kurslevel, sondern ob Rocket Lab die Umsatzspanne für Q1 (185 bis 200 Millionen US-Dollar) im laufenden Quartal wie angekündigt liefert und die Neutron-Zeitschiene bis zum angepeilten Erststart im vierten Quartal 2026 stabil bleibt.
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