Rocket Lab liefert ab – zumindest auf dem Papier. Das Raumfahrtunternehmen meldete für das Geschäftsjahr 2025 Rekordumsätze und ein prall gefülltes Auftragsbuch, das die Erwartungen übertraf. Doch die Freude der Anleger währte nur kurz: Eine folgenschwere Nachricht zur Entwicklung der neuen Neutron-Rakete überschattete die starken Zahlen und sorgte für Ernüchterung.

Der Dämpfer: Neutron verspätet sich

Der Hauptgrund für die Nervosität am Markt ist eine erneute Verzögerung beim Prestige-Projekt des Unternehmens. Der Erststart der wiederverwendbaren Großrakete „Neutron“ wurde auf das vierte Quartal 2026 verschoben. Verantwortlich dafür ist ein fehlgeschlagener Test am Tank der ersten Stufe während der Entwicklungsphase.

Diese Nachricht wiegt schwer, da die Neutron-Rakete als zentraler Baustein gilt, um mit größeren Trägersystemen zu konkurrieren. Die Verschiebung dämpfte die Begeisterung spürbar und schickte die Aktie am Freitag mit einem Minus von knapp 10 Prozent auf 65,39 US-Dollar.

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Operatives Geschäft glänzt

Dabei laufen die aktuellen Geschäfte besser denn je. Rocket Lab verzeichnete im abgelaufenen Jahr einen Umsatzsprung von 38 Prozent auf den Rekordwert von 602 Millionen US-Dollar. Auch das vierte Quartal allein markierte mit 180 Millionen US-Dollar einen Höchststand.

Noch beeindruckender entwickelte sich der Auftragsbestand. Dieser wuchs im Jahresvergleich um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden US-Dollar an. Wesentliche Treiber sind Großaufträge wie der 816-Millionen-Dollar-Deal mit der Space Development Agency für den Bau von 18 Satelliten sowie neue Startvereinbarungen, etwa mit dem langjährigen Partner BlackSky.

Strategischer Ausbau und Ausblick

Ungeachtet der Probleme bei der Neutron-Entwicklung treibt das Management die vertikale Integration voran. Durch die Übernahmen von Precision Components Limited und Optical Support, Inc. sichert sich Rocket Lab mehr Kontrolle über seine Lieferketten.

Für das laufende erste Quartal 2026 bleibt das Unternehmen optimistisch und prognostiziert einen Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen US-Dollar. Ob diese starke Guidance ausreicht, um die Skepsis bezüglich des Zeitplans der Neutron-Rakete kurzfristig zu zerstreuen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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