Rocket Lab hat am 27. Februar 2026 seine Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vorgelegt – mit Licht und Schatten. Während die Umsätze auf Rekordniveau klettern, verschiebt sich der Erstflug der neuen Neutron-Rakete nach hinten. Grund sind technische Probleme an der ersten Stufe.

Umsatzwachstum läuft nach Plan

Für das Gesamtjahr 2025 meldete der Raumfahrtkonzern einen Umsatz von 602 Millionen US-Dollar – ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das vierte Quartal steuerte 180 Millionen Dollar bei, was einem Anstieg von 36 Prozent entspricht. Damit landete Rocket Lab am oberen Ende der eigenen Prognose von 170 bis 180 Millionen Dollar.

Analysten hatten im Vorfeld mit 178,07 Millionen Dollar gerechnet. Der Auftragsbestand kletterte auf 1,85 Milliarden Dollar – ein Zeichen dafür, dass die Auftragslage weiterhin robust ist. Das dritte Quartal 2025 hatte bereits ein Umsatzwachstum von 48 Prozent gebracht, sodass sich der Trend fortsetzt.

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Neutron-Erstflug rutscht ins vierte Quartal

Der ursprünglich früher geplante Jungfernflug der Neutron-Rakete ist nun für das vierte Quartal 2026 angesetzt. Verantwortlich dafür sind Probleme mit dem Tank der ersten Stufe, die zusätzliche Tests und Anpassungen erforderlich machen. Die Verzögerung führt dazu, dass die Forschungs- und Entwicklungskosten für Neutron im ersten Quartal 2026 ihren Höhepunkt erreichen werden.

Die Verschiebung ist insofern relevant, als Neutron als wichtiger Baustein für künftiges Wachstum gilt. Mit der mittelgroßen Rakete will Rocket Lab in einen Markt vordringen, der bislang vor allem von SpaceX dominiert wird.

Gemischte Analystenstimmen

Vor der Zahlenvorlage bewegten sich die Kursziele in einer breiten Spanne. Bank of America vergab ein "Buy"-Rating mit einem Ziel von 120 Dollar, Morgan Stanley setzte bei "Overweight" auf 105 Dollar. Goldman Sachs blieb neutral bei 69 Dollar, KeyBanc stufte mit "Sector Weight" ein.

Die Aktie hatte in den Wochen vor dem Bericht unter Druck gestanden – mit einem Minus von gut 20 Prozent im Monat zuvor und einem Rückgang von 7,6 Prozent seit Jahresbeginn 2026. Der jüngste Kursrutsch spiegelt die Unsicherheit wider, wie schnell Rocket Lab den Neutron-Rückstand aufholen kann. Mit der Verschiebung des Erstflugs dürfte die Geduld der Investoren weiter auf die Probe gestellt werden.

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