Roche Aktie: Strategische Weichenstellung
Nach monatelanger Vakanz an der Spitze der zentralen Forschungssparte pRED hat Roche einen Nachfolger für Hans Clevers gefunden. Die Ernennung von Prof. Mark Dawson fällt in eine Phase, in der die Aktie mit dem Erreichen eines Vierjahreshochs deutliche relative Stärke beweist. Kann der international renommierte Krebsforscher den Innovationsmotor des Pharmakonzerns nun nachhaltig beschleunigen?
Renommierter Krebsexperte übernimmt pRED-Leitung
Mit Mark Dawson holt Roche einen Experten für Krebsbiologie und Epigenetik nach Basel. Er übernimmt am 1. Mai 2026 die Leitung der Division Pharma Research and Early Development (pRED) und rückt damit in den erweiterten Konzernvorstand auf. Dawson, der zuletzt am australischen Peter MacCallum Cancer Centre tätig war, tritt die Nachfolge von Hans Clevers an, der bereits im August 2025 in den Ruhestand ging.
In seiner neuen Funktion verantwortet Dawson die Arbeit von rund 1.800 Wissenschaftlern am Hauptsitz in Basel. Konzernchef Thomas Schinecker begründete die Wahl vor allem mit Dawsons wissenschaftlicher Exzellenz, die bereits durch hochrangige Preise gewürdigt wurde. Für den Konzern ist die Besetzung dieser Schlüsselposition ein entscheidender Schritt, um die frühe klinische Forschung nach einer längeren Übergangsphase neu auszurichten.
Analysten-Echo und operative Fortschritte
Die personelle Neubesetzung erfolgt in einem freundlichen Marktumfeld für den Pharmatitel. Nachdem die Aktie zuletzt auf den höchsten Stand seit Mai 2022 geklettert war, notiert sie aktuell bei 368,40 CHF. Damit liegt das Papier signifikant über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 304,46 CHF, was den intakten Aufwärtstrend der letzten Monate unterstreicht.
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Die Privatbank Berenberg bewertete die Lage am Mittwoch nach Sichtung des Geschäftsberichts 2025 neutral und bestätigte ihre Einstufung mit „Hold“. Parallel zur Personalie festigt Roche seine Marktposition im Bereich der Labordiagnostik durch eine neue Kooperation. Eine Vereinbarung mit dem Partner Labcorp sieht die Einführung einer automatisierten Massenspektrometrie-Lösung vor, was die operative Effizienz in diesem Segment steigern dürfte.
Pipeline-Impulse durch Fenebrutinib
Zusätzlich zu den strukturellen Veränderungen lieferten jüngste Studiendaten positive Signale für die Medikamenten-Pipeline. Im Fokus stand dabei der Wirkstoff Fenebrutinib zur Behandlung der primär progredienten Multiplen Sklerose (PPMS). In der klinischen Phase-III-Studie FENtrepid konnte eine Nicht-Unterlegenheit gegenüber dem etablierten Standardmedikament Ocrevus nachgewiesen werden.
Besonders relevant für die medizinische Bewertung ist die Reduktion des Risikos einer fortschreitenden Behinderung um 12 %. Diese Ergebnisse stützen die Strategie von Roche, das Portfolio im Bereich der Neurowissenschaften weiter zu diversifizieren. Mit dem offiziellen Amtsantritt von Mark Dawson am 1. Mai 2026 wird sich zeigen, wie schnell die Impulse aus der pRED-Einheit in die spätere klinische Entwicklung überführt werden können, um die langfristige Wachstumsstory des Konzerns abzusichern.
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