Der französische Telekomkonzern hat gestern auf seinem Kapitalmarkttag die neue Strategie „Trust the future" vorgestellt – und die Börse reagierte begeistert. Die Aktie legte in Paris rund sechs Prozent auf 17,85 Euro zu. Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von 25 Prozent zu Buche, in den vergangenen zwölf Monaten waren es sogar 64 Prozent.

Die Zahlen des Konzerns können sich sehen lassen: Der Umsatz kletterte 2025 um 0,9 Prozent auf 40,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDAaL) legte um 3,8 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro zu und übertraf damit die eigene Prognose von 3,5 Prozent.

Freier Cashflow soll um 12 Prozent wachsen

Besonders interessant für Aktionäre: Orange will den freien Barmittelfluss bis 2028 um durchschnittlich 12 Prozent pro Jahr steigern – auf rund 5,2 Milliarden Euro. Das wäre ein deutlicher Sprung gegenüber den 3,65 Milliarden aus 2025.

Die Dividende soll ebenfalls kräftig zulegen. Für 2025 sind 0,75 Euro je Aktie geplant, für 2026 bereits 0,79 Euro. Bis 2028 peilt der Konzern mindestens 0,85 Euro an. Gleichzeitig will Orange das operative Ergebnis bis 2028 jährlich um rund drei Prozent steigern.

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40 Millionen neue Kunden bis 2028

Das Wachstum soll vor allem aus Afrika und dem Nahen Osten kommen. Dort rechnet Orange bis 2028 mit etwa 40 Millionen neuen Breitband- und Mobilfunkkunden. Aktuell bedient der Konzern weltweit rund 340 Millionen Kunden.

Die Investitionsausgaben sollen mittelfristig sinken, da der Glasfaserausbau voranschreitet. Das eCAPEX-zu-Umsatz-Verhältnis will Orange bis 2028 auf rund 14 Prozent drücken. Die erwartete vollständige Rekonsolidierung von MasOrange in der ersten Jahreshälfte 2026 dürfte das Profil des Konzerns zusätzlich stärken.

Analyst Nick Lyall von Berenberg sieht die Prognose für 2026 im Rahmen der Erwartungen. Die Zahlen für 2028 lägen jedoch mit stärkerem operativem Wachstum, geringeren Investitionen und höherem Cashflow deutlich darüber.

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