Roche meldet heute einen signifikanten Erfolg in der klinischen Forschung. Die Phase-III-Studie MAJESTY für das Präparat Gazyva lieferte positive Ergebnisse bei der Behandlung einer seltenen Autoimmunerkrankung der Niere. Gelingt dem Pharmakonzern damit die strategisch notwendige Diversifizierung seines Portfolios?

In der klinischen Prüfung erreichte der Wirkstoff Gazyva (Obinutuzumab) seinen primären Endpunkt. Patienten mit primärer membranöser Nephropathie (PMN) zeigten nach einer Behandlungsdauer von 104 Wochen eine statistisch signifikant höhere Rate an vollständigen Remissionen als die Vergleichsgruppe, die mit dem Standardmedikament Tacrolimus therapiert wurde. Das Sicherheitsprofil blieb stabil und entsprach den bisherigen klinischen Erfahrungen.

Die wichtigsten Studiendaten im Überblick:
* Wirkstoff: Gazyva / Gazyvaro (Obinutuzumab)
* Indikation: Primäre membranöse Nephropathie (PMN)
* Ergebnis: Überlegenheit gegenüber Tacrolimus nach zwei Jahren
* Sicherheit: Keine neuen oder unerwarteten Signale

Strategischer Umbau gewinnt an Fahrt

Für Roche markiert dieser Erfolg einen weiteren Schritt, um die Abhängigkeit vom Kernbereich Onkologie zu verringern. Da Patente für ältere Blockbuster-Medikamente auslaufen, forciert das Management den Ausbau der Sparten Immunologie und Neurologie. Die positiven Daten zu Gazyva folgen auf eine Serie erfolgreicher Pipeline-Meldungen im ersten Quartal 2026, darunter Ergebnisse zu Fenebrutinib bei Multipler Sklerose.

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Analysten werten diese Häufung als Zeichen für eine erfolgreiche Neupositionierung im wettbewerbsintensiven Sektor. Die Erschließung neuer Indikationen für bereits zugelassene Wirkstoffe wie Gazyva reduziert zudem das Entwicklungsrisiko und beschleunigt den Weg zum Markt.

Ausblick auf Zulassung und Geschäftsjahr

Die detaillierten Ergebnisse der MAJESTY-Studie sollen zeitnah auf medizinischen Fachkongressen präsentiert werden. Diese Daten dienen als Grundlage für die geplanten Zulassungsanträge bei den globalen Gesundheitsbehörden.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 bestätigt die Konzernleitung ihre Prognose eines Umsatzwachstums im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Fokus bleibt auf der operativen Exzellenz und dem weiteren Ausbau der Forschungspipeline, um den Patentdruck durch neue Therapieoptionen abzufedern.

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