Realty Income will 2026 stärker auf mehreren Spuren wachsen. Der REIT hat solide Zahlen für 2025 vorgelegt – und gleichzeitig einen Investitionsplan von rund 8 Milliarden Dollar ausgerollt. Dazu kommen neue Partner, neue Märkte und mehr Geschäft mit institutionellem Kapital.

Solide Basis: 2025 liefert planbar ab

Für das Gesamtjahr 2025 meldete Realty Income ein AFFO von 4,28 US-Dollar je Aktie (2024: 4,19). Der Gewinn, der den Stammaktionären zuzurechnen ist, lag bei 1,1 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 1,17 US-Dollar je Aktie.

Im vierten Quartal beschleunigte sich zudem die Investitionstätigkeit: 2,4 Milliarden US-Dollar wurden angelegt, bei einer anfänglichen durchschnittlichen Cash-Rendite von 7,1%. Über das Gesamtjahr summierten sich die Investments auf 6,3 Milliarden US-Dollar bei 7,3% Cash-Rendite. Die Auslastung des Portfolios lag zum Jahresende bei 98,9% – ein zentraler Stabilitätsanker im Net-Lease-Modell.

2026-Ausblick: Mehr Tempo – mit klaren Stellschrauben

Für 2026 stellt das Management ein AFFO von 4,38 bis 4,42 US-Dollar je Aktie in Aussicht, das entspricht laut Unternehmen rund 2,8% Wachstum am Mittelpunkt der Spanne. Der zentrale Treiber soll ein höheres Investitionsvolumen sein: geplant sind rund 8,0 Milliarden US-Dollar (zu 100%).

Wichtig: Der Ausblick baut nicht nur auf Zukäufen. Realty Income kalkuliert auch mit Same-Store-Mietwachstum von 1,0% bis 1,3% und einer weiterhin hohen Belegung von etwa 98,5%. Gleichzeitig sollen kreditbezogene Verluste zurückgehen: erwartet werden 40 bis 50 Basispunkte der Erlöse, nach rund 70 Basispunkten im Jahr 2025. Genau hier zeigt sich das „Warum“ hinter der Guidance: Mehr Investitionen plus stabiler Bestand – und weniger Reibungsverluste durch Kreditausfälle.

Kapital, Partnerschaften, neue Geografie

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2025 holte sich Realty Income 2,4 Milliarden US-Dollar Eigenkapital über das ATM-Programm (rund 42,0 Mio. Aktien zu durchschnittlich 57,14 US-Dollar). Zusätzlich platzierte das Unternehmen im Januar 2026 wandlungsfähige Senior Notes (3,5%, fällig 2029) über 862,5 Mio. US-Dollar; ein Teil des Erlöses floss in einen Aktienrückkauf (rund 1,8 Mio. Aktien).

Strategisch sticht die neue Partnerschaft mit GIC hervor: Ein Build-to-suit-Joint-Venture für US-Industrieimmobilien mit kombinierten Zusagen von über 1,5 Milliarden US-Dollar. Außerdem expandiert Realty Income nach Mexiko – mit einer 200-Mio.-US-Dollar-Takeout-Verpflichtung für ein langfristig in US-Dollar vermietetes Industrie-Portfolio, zunächst mit Fokus auf Mexiko-Stadt und Guadalajara.

Parallel gewinnt die Private-Capital-Plattform an Gewicht: Der U.S. Open-End Core Plus Fund sammelte laut Earnings Call über 1,5 Milliarden US-Dollar von mehr als 40 institutionellen Investoren ein; bis 31. März 2026 soll die Runde bei 1,7 Milliarden US-Dollar gedeckelt werden. Für 2026 erwartet Realty Income daraus rund 10 Mio. US-Dollar an Management Fees.

Beim Kurs zeigt sich der Rückenwind: Mit 56,46 € notiert die Aktie aktuell nur knapp unter dem 52‑Wochen‑Hoch.

Zum Dividendenprofil passt das Bild: Am 17. Februar erklärte Realty Income die 668. monatliche Dividende in Folge (0,2700 US-Dollar je Aktie) und verweist auf 113 aufeinanderfolgende Quartale mit Dividendenerhöhungen.

Im Kalender ist der nächste Fixpunkt bereits gesetzt: Bis zum 31. März 2026 will Realty Income das Fundraising für die Cornerstone-Runde des Core-Plus-Fonds auf 1,7 Milliarden US-Dollar abschließen – ein konkreter Test, wie stark der neue Wachstumskanal über Drittinvestoren tatsächlich trägt.

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