Die PayPal-Aktie notiert nahe dem 52-Wochen-Tief und hat Anleger im letzten Jahr massiv enttäuscht. Während schwache Quartalszahlen und ein verhaltener Ausblick für anhaltende Skepsis sorgen, zeigen aktuelle Pflichtmitteilungen ein geteiltes Bild bei den Großinvestoren. Institutionelle Anleger ziehen sich teilweise zurück, doch ein prominenter US-Senator wertet das aktuelle Kursniveau offenbar als Einstiegschance.

Widersprüchliche Signale

Die Aktivitäten der letzten 48 Stunden offenbaren eine deutliche Diskrepanz in der Markteinschätzung. Für Aufmerksamkeit sorgt Senator John Boozman: Der Republikaner aus Arkansas nutzte die jüngste Kursschwäche für einen Aktienkauf im Wert zwischen 1.001 und 15.000 US-Dollar. Zwar wurde die Transaktion bereits Ende Januar getätigt, die Veröffentlichung in dieser Woche sendet jedoch ein Signal des Vertrauens an den Markt.

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Ganz anders agiert Shell Asset Management. Der Vermögensverwalter hat seine Position radikal reduziert und rund 86 Prozent seiner Bestände – über 72.000 Aktien – abgestoßen. Dies spiegelt die Vorsicht vieler institutioneller Akteure wider. Doch nicht alle ziehen sich zurück: NEOS Investment Management stockte die eigene Position laut den neuesten Daten um knapp 48 Prozent auf. Es herrscht Uneinigkeit darüber, ob die Aktie bei aktuell rund 34 Euro einen Boden gefunden hat.

Belastungsfaktoren und Führungswechsel

Ursache für den massiven Kursverfall von rund 54 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten sind operative Probleme. Anfang Februar verfehlte PayPal mit einem Umsatz von 8,68 Milliarden US-Dollar die Erwartungen der Analysten. Schwerwiegender wirkte jedoch die Prognose für das Jahr 2026, die am Markt für Ernüchterung sorgte. Parallel dazu prüfen Anwaltskanzleien wie Levi & Korsinsky, ob das Unternehmen Risiken im Vorfeld ausreichend kommuniziert hat.

Zusätzlich steht das Unternehmen vor einem bedeutenden Umbruch an der Spitze. Zum 1. März 2026 wird Enrique Lores, ehemals Manager bei HP, den Posten des CEO von Alex Chriss übernehmen. Seine Aufgabe wird es sein, das Wachstum im hart umkämpften Fintech-Sektor wiederzubeleben und das Vertrauen der Wall Street zurückzugewinnen.

Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den Amtsantritt von Enrique Lores im März. Seine strategischen Entscheidungen in den ersten Wochen werden zeigen müssen, ob er die Zweifel am Geschäftsmodell ausräumen und den negativen Trend brechen kann.

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