Palantir baut seine Präsenz im internationalen Verteidigungsbereich weiter aus. Heute meldete das US-Softwareunternehmen einen neuen Vertrag mit dem australischen Verteidigungsministerium. Der Deal ist zwar überschaubar – aber strategisch interessant, weil er die Tür bei einem wichtigen US-Verbündeten weiter öffnet.

Worum es bei dem Vertrag geht

Laut der Mitteilung handelt es sich um einen Einjahresvertrag im Wert von 7,6 Millionen US-Dollar. Palantir liefert damit eine Informations- und Kommunikations-Technologieplattform (ICT) für das australische Militär. Der Auftrag wurde über ein „limited tender“-Verfahren vergeben, also ein begrenztes Ausschreibungsverfahren.

Wichtig für das Verständnis: Der Vertrag ermöglicht den Einsatz des kompletten Palantir-Technologiepakets. Genannt werden die Plattformen Gotham, Foundry, Apollo sowie die Artificial Intelligence Platform (AIP).

Warum der Deal mehr als nur Umsatz ist

Finanziell ist das Volumen im Verhältnis zum Konzernumsatz eher klein. Der Punkt liegt woanders: Palantir setzt in seiner Wachstumsstory stark auf wiederkehrende Aufträge aus dem staatlichen und sicherheitsnahen Umfeld – und zeigt mit dem Australien-Vertrag, dass diese Nachfrage nicht nur aus den USA kommt.

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Hinzu kommt das Timing. Der neue Auftrag folgt kurz nach den starken Zahlen für das vierte Quartal, die Palantir Anfang Februar vorgelegt hatte. Dort wurde vor allem ein kräftiges Wachstum im US-Regierungsgeschäft und im kommerziellen Segment hervorgehoben. Der Australien-Deal passt damit als weiterer Baustein in das Bild: Behörden und Militärs investieren weiter in datengetriebene Planung und KI-gestützte Entscheidungsprozesse.

Ein technisches Argument spielt ebenfalls mit: Palantir betont die hardwareunabhängige Bereitstellung. Die Software kann damit in unterschiedlichen Umgebungen laufen – vom großen Rechenzentrum bis zu mobilen Einheiten im Feld.

Die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick

  • Auftraggeber: Australisches Verteidigungsministerium
  • Laufzeit: 1 Jahr
  • Volumen: 7,6 Mio. US-Dollar
  • Zweck: Bereitstellung einer ICT-Systemplattform
  • Enthaltene Plattformen: Apollo, Gotham, Foundry, AIP

Zumindest an der Börse bleibt der Titel dabei insgesamt weiter angeschlagen: Auf 30-Tage-Sicht liegt die Aktie mit -23,15% deutlich im Minus.

In den kommenden Quartalen wird sich daran messen lassen, ob Palantir aus solchen Einstiegen mehr machen kann – also ob auf den aktuellen Einjahresvertrag weitere Ausbaustufen oder zusätzliche Behördenaufträge in Australien folgen.

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