Microsoft sieht sich einem verschärften regulatorischen Gegenwind ausgesetzt. Die US-Handelsbehörde FTC untersucht den Konzern wegen möglicher Monopolisierung im Enterprise-Computing-Markt. Gleichzeitig belastet eine breitere Tech-Korrektur die Aktie, während Anleger die Profitabilität der milliardenschweren KI-Investitionen hinterfragen.

Kartellbehörde im Angriffsmodus

Die FTC prüft, ob Microsoft durch seine Cloud- und KI-Lizenzpraktiken illegale Wettbewerbsbeschränkungen durchsetzt. Im Fokus stehen Einschränkungen bei der Interoperabilität sowie die Bündelung von Produkten wie Windows, Office und verschiedenen KI- oder Sicherheitstools. Die Ermittler befragen Wettbewerber, um herauszufinden, ob diese Praktiken den Wettbewerb im Cloud-Geschäft ersticken.

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Die Untersuchung, die unter der früheren FTC-Chefin Lina Khan begonnen haben soll, trifft Microsoft in einer ohnehin angespannten Marktphase. Seit Jahresbeginn hat der Konzern rund 17 Prozent an Börsenwert verloren – das entspricht einem Minus von etwa 613 Milliarden Dollar. Diese Entwicklung ist Teil einer umfassenderen Neubewertung großer Tech-Konzerne, ausgelöst durch Zweifel an der Rentabilität massiver KI-Ausgaben.

Strategischer Schwenk bei Künstlicher Intelligenz

Parallel zur regulatorischen Unsicherheit vollzieht Microsoft einen bemerkenswerten Kurswechsel in seiner KI-Strategie. Der Konzern will die Abhängigkeit von Partner OpenAI reduzieren und eigene Foundation Models entwickeln. Erste Ergebnisse werden noch 2026 erwartet. Die Beteiligung an OpenAI bleibt zwar bestehen, doch die Diversifizierung der KI-Infrastruktur ist ein klares Signal in Richtung Eigenständigkeit – vor allem im Unternehmenskundengeschäft.

Analysten von Evercore ISI warnen indes vor negativem Free Cash Flow bei den großen Cloud-Anbietern, sollten die hohen Kapitalausgaben nicht bald Früchte tragen. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 investierte Microsoft allein 37,5 Milliarden Dollar in Rechenzentren – ein Ausgabenposten, der die Märkte zunehmend nervös macht.

Dividendentermin im Blick

Am 19. Februar steht der Ex-Dividenden-Tag an. Wer bis dahin Microsoft-Aktien hält, erhält am 12. März die Quartalsdividende von 0,91 Dollar je Anteilsschein. Die jüngsten Quartalszahlen zeigten ein Umsatzplus von 17 Prozent auf 81,3 Milliarden Dollar – solide auf den ersten Blick, doch angesichts der explodierenden Investitionskosten wächst die Skepsis der Anleger.

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