PayPal kommt nicht zur Ruhe. Nach enttäuschenden Quartalszahlen und einem überraschenden Führungswechsel sorgen nun reihenweise Abstufungen durch Analysten für neue Tiefststände. Während die Aktie seit Jahresbeginn über 30 Prozent an Wert verloren hat, stellen sich Anleger die bange Frage: Ist das Geschäftsmodell des Zahlungsdienstleisters noch intakt oder droht der weitere Abstieg?

Analysten ziehen die Reißleine

Der Verkaufsdruck auf die Aktie hält unvermindert an. Am Freitag markierte das Papier ein neues 52-Wochen-Tief, nachdem Rothschild & Co Redburn das Kursziel drastisch auf 32 US-Dollar zusammengestrichen hatte. Auch Zacks Research senkte den Daumen und stufte den Titel von "Hold" auf "Strong Sell" herab.

Diese negativen Bewertungen reihen sich in eine Welle von Kurszielsenkungen ein. Auch die Wall-Street-Schwergewichte Goldman Sachs und JPMorgan korrigierten ihre Erwartungen deutlich nach unten, auf 41 beziehungsweise 46 US-Dollar. Von derzeit 45 Analysten raten nur noch 10 zum Kauf der Aktie, was den massiven Stimmungsumschwung am Markt verdeutlicht.

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Institutionelle Anleger fliehen

Das schwindende Vertrauen spiegelt sich auch in den Portfolios der Großanleger wider. Jüngste Pflichtmitteilungen offenbaren, dass die Aberdeen Group ihre Position im dritten Quartal um rund 21 Prozent reduzierte und knapp 200.000 Aktien abstieß. Dieser Rückzug institutioneller Investoren deutet auf wachsende Sorgen hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit und der operativen Umsetzung bei PayPal hin.

Hintergründe des Absturzes

Ursache der Talfahrt ist der enttäuschende Quartalsbericht vom Monatsanfang. Mit einem Gewinn von 1,23 Dollar pro Aktie verfehlte der Konzern die Prognosen (1,29 Dollar) klar. Besonders alarmierend für Investoren: Das Wachstum beim wichtigen "Branded Checkout" brach von sechs Prozent im Vorjahr auf nur noch ein Prozent ein.

Erschwerend kommt das Führungsvakuum hinzu. Der bisherige CEO Alex Chriss verlässt das Unternehmen, sein Nachfolger Enrique Lores übernimmt erst am 1. März 2026 das Ruder. In dieser turbulenten Phase haben zudem mehrere Anwaltskanzleien Untersuchungen wegen möglicher Verstöße gegen das Wertpapierrecht eingeleitet.

Die Unsicherheit dürfte bis zum Amtsantritt des neuen CEOs anhalten. Während Aktionäre am 25. März eine Dividende von 0,14 Dollar erhalten, richten sich alle Augen auf den 5. Mai 2026. Dann muss PayPal bei den nächsten Quartalszahlen beweisen, ob die strategische Neuausrichtung greift und der massive Vertrauensverlust gestoppt werden kann.

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