PORR-Aktie: Es dauert noch im Wohnungsbau!
Es dürfte keine neue Erkenntnis sein, dass im sozialen Wohnungsbau deutlich mehr geschehen muss. Dennoch war es für den Baukonzern PORR anscheinend wichtig, diesen Umstand noch einmal zu betonen. Vor Journalisten sprach am Mittwoch PORR-Chef Karl-Heinz Strauss über das Thema und sendete dabei auch implizit eine Aufforderung an die Politik.
Um wieder für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen zu können, brauche es mehr sozialen Wohnbau. Mietpreisdeckel hingegen würden lediglich Symptome, nicht aber die Ursache bekämpfen. Wenn hingegen mehr gebaut wird, würden auch die Mieten sinken, so Strauß. Immerhin erkennt der CEO von Porr bereits den einen oder anderen Lichtblick. Insbesondere die Gemeinnützigen hätten ihre Anstrengungen intensiviert.
PORR steht bereit
Mit einer spürbaren Erholung rechnet PORR allerdings frühestens im Jahr 2027. Sollte dann der Bedarf steigen, steht das Unternehmen natürlich mit entsprechenden Lösungen bereit. Mit dem Konzept "PORR Living" möchte man einen aktiven Beitrag für den sozialen Wohnungsbau leisten. Man brüstet sich damit, damit die Herstellungskosten auf unter 2.000 Euro je Quadratmeter für sechs Geschosse drücken zu können.
Auch wenn der Wohnungsbau für PORR eine Herzensangelegenheit zu sein scheint, so belastet die Schwäche im Segment den Konzern wohl bedingt. Konzernchef Strauss ließ wissen, dass es dem Unternehmen aktuell gut gehe und der Wohnbau nur einen kleinen Teilbereich der Produktionsleistung ausmache. Insgesamt erlebe man aktuell "Hochkonjunktur".
Munter aufwärts
Letzteres scheinen die Anteilseigner ähnlich zu sehen, weshalb die PORR-Aktie ihre Aufwärtsbewegung munter fortsetzen kann. Am Dienstag steigert sich das Papier um 1,8 Prozent auf 39,10 Euro und blickt damit auf ein Plus von knapp 75 Prozent im Jahresvergleich. Positive Signale aus dem Wohnbau würden nicht schaden. Sie scheinen aber auch nicht unbedingt notwendig zu sein.
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