Die Palantir-Aktie legt am Mittwoch deutlich zu und gehört mit einem Plus von 3,5 Prozent zu den stärksten Werten im Nasdaq 100. Rückenwind kommt von Analyst Gregg Moskowitz der Investmentbank Mizuho, der die Einstufung von "Neutral" auf "Outperform" angehoben hat. Sein Kursziel: 195 Dollar – das entspricht einem Aufwärtspotenzial von über 40 Prozent. Eine klare Ansage, nachdem die Aktie seit Jahresbeginn rund 25 Prozent eingebüßt hatte.

Parallel zur positiven Analystenstimme verkündete das Unternehmen am Dienstag eine strategische Partnerschaft mit Rackspace Technology. Die Kooperation soll die Verbreitung der KI-Plattformen Foundry und AIP massiv beschleunigen. Ziel ist es, Implementierungszeiten von Monaten auf wenige Wochen zu verkürzen.

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Rackspace skaliert Personal auf 250 Experten

Konkret übernimmt Rackspace die technische Umsetzung, Cloud-Hosting und Datenmigration für Palantir-Kunden. Derzeit stehen 30 geschulte Ingenieure bereit – binnen der nächsten zwölf Monate soll dieses Team auf über 250 Fachkräfte anwachsen. Besonders interessant: Die Software soll künftig auch in Racksapce-eigenen Rechenzentren in den USA und Großbritannien laufen. Das dürfte vor allem regulierte Branchen ansprechen, die strenge Anforderungen an Datensouveränität und Sicherheit erfüllen müssen.

Gajen Kandiah, Chef von Rackspace Technology, betont: "Unternehmen brauchen KI, die in der Produktion funktioniert – nicht nur in Demos." Sameer Kirtane, Leiter des US-Geschäfts bei Palantir, spricht davon, dass ihre KI-Betriebssysteme "Projektlaufzeiten von Jahren auf Tage reduzieren".

17 Millionen Dollar für CEO-Flüge

Während die operativen Nachrichten positiv ausfallen, sorgt der jüngste 10-K-Geschäftsbericht für Aufsehen. CEO Alex Karp verursachte im Geschäftsjahr 2025 Flugkosten von mehr als 17 Millionen Dollar – für Geschäfts- und Privatflüge. Das deutet darauf hin, dass er zwischen 13 und 28 Prozent des Jahres in der Luft verbracht hat, abhängig vom verwendeten Flugzeugtyp. Zum Vergleich: Meta-Chef Mark Zuckerberg kam im selben Zeitraum auf lediglich 1,8 Millionen Dollar.

Zudem zieht das Unternehmen seinen Hauptsitz von Denver nach Miami – eine Entscheidung, die am Markt für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt. Mit einer Marktkapitalisierung von 318 Milliarden Dollar und einem Umsatzwachstum von 56 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten bleibt Palantir einer der prominentesten KI-Player am Markt.

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