Palantir verlässt Denver und zieht nach Miami. Der Datenanalyse-Konzern verlagert seinen Hauptsitz nach Florida – bereits die zweite Standortverlagerung in sechs Jahren. Die Entscheidung fällt in eine Phase hoher Aufmerksamkeit: Die Aktie schwankt stark, Analysten liefern sich einen Schlagabtausch über die Bewertung.

Von Silicon Valley über Denver nach Florida

Am 17. Februar 2026 bestätigte Palantir offiziell den Umzug nach Aventura im Großraum Miami. 2020 hatte das Unternehmen bereits Silicon Valley verlassen und seine Zentrale nach Denver verlegt. Jetzt folgt der nächste Schritt – Miami positioniert sich zunehmend als Technologie-Standort und lockt weitere Unternehmen an.

Bemerkenswert: CEO Alex Karp hat erst kürzlich eine Immobilie nahe Aspen in Colorado erworben. Der persönliche Bezug zur Region bleibt also bestehen, die formale Unternehmenszentrale wandert jedoch weiter gen Süden.

Starkes Wachstum, heftige Kurskorrektur

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Die Standortentscheidung kommt zu einem turbulenten Zeitpunkt. Palantir meldete für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 1,41 Milliarden Dollar – ein Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieser Zahlen hat die Aktie deutlich korrigiert. Vom November-Hoch bei rund 207 Dollar ging es um etwa 40 Prozent nach unten.

An der Wall Street herrscht Uneinigkeit. Citigroup hob das Kursziel jüngst auf 260 Dollar an und verweist auf die Dynamik der KI-Plattform AIP. Auf der anderen Seite steht Investor Michael Burry, der Palantir Anfang Februar scharf kritisierte. Seine Schätzung: ein fairer Wert von etwa 46 Dollar pro Aktie. Burry hält Put-Optionen gegen die Aktie.

Investorentag und weiterer Fahrplan

Am 18. Februar 2026 tritt der Verwaltungsrat zusammen, um über den Jahresbericht 2025 zu beraten. Für Anleger steht die Frage im Raum, wie nachhaltig das Wachstum im kommerziellen US-Geschäft ist und ob die hohe Bewertung durch künftige Gewinne gerechtfertigt wird. Der Hauptsitz-Wechsel nach Miami dürfte dabei eine untergeordnete Rolle spielen – entscheidend bleiben die operativen Zahlen und die Kundenentwicklung.

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