Oracle Aktie: Hinweisschilder ignoriert?
Oracle steht unter Druck – und zwar nicht nur an der Börse. Mehrere Sammelklagen wegen mutmaßlicher Wertpapierbetrugs belasten den Software-Riesen. Im Zentrum: die milliardenschwere KI-Strategie des Unternehmens und die Frage, ob Investoren über die damit verbundenen Risiken im Dunkeln gelassen wurden.
Die Vorwürfe im Detail
Die Klagen werfen Oracle vor, irreführende Angaben zu seinen Kapitalausgaben, der Abhängigkeit von OpenAI und Rückschlägen bei der Finanzierung großer Rechenzentren gemacht zu haben. Konkret geht es um die Kommunikation rund um die aggressive Expansion der Cloud- und KI-Infrastruktur – ein Bereich, in den Oracle massiv investiert.
Die rechtlichen Auseinandersetzungen fallen in eine Phase, in der die Aktie ohnehin schwächelt. Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund ein Viertel an Wert. Verantwortlich dafür sind vor allem Sorgen über die hohen Investitionen, die die Cashflow-Generierung belasten, sowie Zweifel an der Profitabilität des kapitalintensiven Geschäftsmodells. Die wachsende Schuldenlast und der Druck auf die Margen verstärken die Skepsis der Anleger.
Analysten sehen Chance
Trotz der Belastungen gibt es auch optimistische Stimmen. Am 25. Februar stufte Oppenheimer die Oracle-Aktie von "Perform" auf "Outperform" hoch. Die Begründung: Das Risiko-Rendite-Verhältnis habe sich nach dem Kursrutsch deutlich verbessert. Die Analysten räumen ein, dass es Zeit brauchen wird, bis Oracle den Erfolg seiner KI-Strategie unter Beweis stellt – sehen das Unternehmen langfristig aber als soliden Gewinnbringer.
Die Klagen dürften nun den Fokus auf die kommenden Quartalsberichte lenken. Investoren werden genau darauf achten, wie transparent das Management über Kapitalallokation, Schuldenstand und mögliche Anpassungen bei KI-Projekten kommuniziert. Die nächsten Monate werden zeigen, ob Oracle das Vertrauen zurückgewinnen kann – oder ob die rechtlichen Auseinandersetzungen die Unsicherheit weiter schüren.
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