Metaplanet Aktie: Ambitionierte Ziele
Metaplanet legt die Karten auf den Tisch und prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026 nahezu eine Verdopplung des Umsatzes. Nach einem durch Bitcoin-Abschreibungen belasteten Vorjahr soll nun die operative Profitabilität in den Vordergrund rücken. Doch kann das Unternehmen die Volatilität seiner Bilanz dauerhaft in den Griff bekommen?
Prognose verspricht Wachstum
Für das im März 2026 endende Geschäftsjahr setzt sich das Management hohe Ziele. Der Umsatz soll auf 16.000 Millionen JPY steigen, während ein operativer Gewinn von 11.400 Millionen JPY angepeilt wird. Diese Zahlen markieren einen deutlichen Sprung im Vergleich zu den Ergebnissen des Jahres 2025, in dem der Umsatz bei 8.905 Millionen JPY und der operative Gewinn bei 6.287 Millionen JPY lagen.
Die neuen Zielmarken verdeutlichen den Anspruch, das operative Kerngeschäft massiv auszubauen. Das Unternehmen versucht offensichtlich, den Fokus der Anleger von reinen Krypto-Spekulationen auf die Ertragskraft des Geschäftsmodells zu lenken.
Die Last der Bitcoin-Bestände
Ein Blick auf die Bilanz des Jahres 2025 zeigt jedoch die Risiken der Unternehmensstrategie. Trotz operativer Gewinne stand unter dem Strich ein Nettoverlust von 95.046 Millionen JPY. Verantwortlich für dieses enorme Minus waren vor allem nicht zahlungswirksame Bewertungsanpassungen der Bitcoin-Bestände. Diese Volatilität überlagerte die operative Entwicklung fast vollständig und drückte das Gesamtergebnis tief in den roten Bereich.
Dividende und Strategiewechsel
Parallel zur Ergebnisprognose kündigte Metaplanet eine Dividendenplanung für die Vorzugsaktien der Klasse B an. Dieser Schritt signalisiert den Willen, Kapital an eine spezifische Aktionärsgruppe zurückzuführen und finanzielle Disziplin zu demonstrieren. Marktbeobachter werten dies als Versuch, die Bitcoin-Aktivitäten nicht mehr als reine Wette, sondern als Teil eines nachhaltigen operativen Modells zu etablieren.
Mit der Zielmarke von 11,4 Milliarden JPY beim operativen Gewinn steht das Management nun in der Pflicht, diese Erwartungen zu erfüllen. Die Bewertung der Aktie wird künftig davon abhängen, ob das operative Wachstum stark genug ist, um potenzielle Bewertungsschwankungen im Bitcoin-Portfolio dauerhaft abzufedern.
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