Die Nvidia-Aktie gerät am Freitag unter Druck und setzt damit die Verluste vom Vortag fort. Trotz starker Quartalszahlen verliert der Titel 3,5 Prozent und zieht den gesamten Halbleitersektor mit nach unten. Was steckt hinter der Schwäche des wertvollsten Unternehmens der Welt?

Bereits am Donnerstag hatte die Aktie 5,5 Prozent eingebüßt – und das, obwohl die am Mittwochabend vorgelegten Quartalsergebnisse die Erwartungen klar übertroffen hatten. Die Märkte scheinen die Luft aus der Rally zu lassen, nachdem der Titel in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 100 Prozent zugelegt hatte.

Halbleiter-Sektor gibt nach

Der gesamte Chip-Sektor steht heute unter Verkaufsdruck. Der entsprechende Branchenindex verliert 1,9 Prozent. Talley Leger, Chefstratege bei The Wealth Consulting Group, sieht darin eine normale Marktbewegung: "Wir befinden uns in einer Phase, in der nicht nur der Gesamtmarkt, sondern speziell die Halbleiter-Branche eine Verschnaufpause braucht. Nach einem Plus von über 100 Prozent in einem Jahr sind viele gute Nachrichten bereits eingepreist."

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Anleger fragen sich zunehmend, ob die hohen Bewertungen noch gerechtfertigt sind. Zwar bestätigen die Zahlen die Nachfrage nach KI-Chips, doch gleichzeitig wachsen die Bedenken: Wie nachhaltig ist das explosive Wachstum? Wann werden sich die massiven Investitionen in Rendite verwandeln? Und wie stark wird der Wettbewerb zunehmen?

Geopolitik belastet die Stimmung

Zusätzlich zum Gewinnmitnahmedruck belasten geopolitische Spannungen die Märkte. Die angespannte Lage zwischen den USA und dem Iran sorgt vor dem Wochenende für Zurückhaltung bei Investoren. Medienberichte über mögliche US-Militärschläge schüren die Nervosität. Der S&P 500 verliert 0,77 Prozent, der Nasdaq Composite gibt 1,2 Prozent nach.

Hinzu kommt ein deutlich stärker als erwartet gestiegener Erzeugerpreisindex. Die Preise auf Erzeugerebene kletterten im Januar um 0,5 Prozent im Monatsvergleich – Ökonomen hatten nur 0,3 Prozent prognostiziert. Die Daten nähren Zweifel an baldigen Zinssenkungen durch die Fed und setzen damit den gesamten Tech-Sektor unter Druck.

Leger bleibt dennoch optimistisch: "Ich liebe Halbleiter-Aktien. Als Gruppe haben die Kurse meine Renditeziele erreicht, deshalb sichere ich die Gewinne jetzt ab." Nach dem steilen Anstieg scheint eine Konsolidierung für viele Marktteilnehmer nachvollziehbar – auch wenn die langfristigen Aussichten für KI-Profiteure intakt bleiben.

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