Der Rückversicherer Swiss Re sorgt heute für glänzende Laune bei seinen Aktionären. Mit einem Gewinnsprung von 47 Prozent übertraf der Konzern im Geschäftsjahr 2025 nicht nur die eigenen Ziele deutlich, sondern kündigte auch ein massives Aktienrückkaufprogramm an. Die Börse honoriert das Zahlenwerk und die geplante Kapitalrückführung mit deutlichen Kursaufschlägen.

Unter dem Strich steht ein Konzerngewinn von 4,8 Milliarden US-Dollar. Damit pulverisierte Swiss Re die eigene Prognose von mindestens 4,4 Milliarden US-Dollar. Verantwortlich für diesen Erfolg waren vor allem diszipliniertes Underwriting und glücklicherweise geringere Belastungen durch Großschäden aus Naturkatastrophen im Vergleich zu den Vorjahren. Der Aktienkurs kletterte als Reaktion heute um 4,85 Prozent auf 150,15 Euro.

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Geldsegen für Aktionäre

Die starke Bilanz fließt direkt an die Eigentümer zurück. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine um 9 Prozent angehobene Dividende von 8,00 US-Dollar je Aktie vor. Zusätzlich zündet Swiss Re den Turbo bei der Kapitalrückführung: Für das Jahr 2026 plant das Management Aktienrückkäufe im Volumen von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar. Dieses Programm kombiniert einen regelmäßigen jährlichen Rückkauf mit einer Sonderkomponente aufgrund der hohen Kapitaldecke.

Licht und Schatten in den Sparten

Während die Sachrückversicherung (P&C Re) mit 2,8 Milliarden US-Dollar Gewinn als Zugpferd fungierte, verfehlte die Sparte Life & Health (L&H Re) trotz eines Ergebnisses von 1,3 Milliarden US-Dollar ihr Jahresziel. Grund hierfür war eine abgeschlossene Überprüfung und Bereinigung leistungsschwacher Portfolios. Auch der Bereich Corporate Solutions trug mit knapp einer Milliarde US-Dollar solide zum Gesamtergebnis bei. Strategisch treibt der Konzern zudem den Rückzug aus dem iptiQ-Geschäft voran, um sich auf die profitablen Kerneinheiten zu fokussieren.

Der Blick nach vorn bleibt zuversichtlich. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 bestätigt die Führungsetage das Gewinnziel von 4,5 Milliarden US-Dollar. Mit einer Solvenzquote (SST) von rund 250 Prozent zum Jahresstart präsentiert sich die Kapitalausstattung des Rückversicherers zudem äußerst robust, was die ambitionierten Ausschüttungspläne untermauert.

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