Nach einem turbulenten Jahr und einem massiven Kursverfall von fast 50 Prozent sucht der dänische Pharmariese nach neuer Stabilität. Mit der Nominierung von drei hochkarätigen Branchenexperten für den Aufsichtsrat reagiert das Unternehmen auf die wachsenden Herausforderungen im Markt. Anleger hoffen nun, dass diese strategische Verstärkung hilft, die prognostizierte Umsatzdelle abzufedern.

Experten sollen Expertise stärken

Für die anstehende Hauptversammlung am 26. März 2026 in Kopenhagen schlägt das Management drei neue Persönlichkeiten zur Wahl vor. Besonders beachtet wird die Nominierung von Jan van de Winkel, dem Mitgründer und CEO des Antikörper-Spezialisten Genmab. Ergänzt wird die Liste durch Ramona Sequeira, eine erfahrene Führungskraft, die zuvor die Global Portfolio Division bei Takeda leitete, sowie Helena Saxon, die bereits Mandate bei H&M und Sobi innehatte.

Neben den Neuzugängen stehen auch bewährte Kräfte zur Wiederwahl. Lars Rebien Sørensen soll als Vorsitzender bestätigt werden, ebenso wie Cees de Jong als sein Stellvertreter. Ziel der Neuaufstellung ist es, die pharmazeutische und kommerzielle Kompetenz im Gremium gezielt auszubauen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Novo Nordisk?

Düstere Prognose belastet

Der personelle Umbau erfolgt in einer kritischen Phase für den Konzern. Zwar konnten die Ergebnisse des vierten Quartals 2025 die Erwartungen der Analysten noch übertreffen, doch der Ausblick auf das laufende Jahr 2026 fiel ernüchternd aus. Das Management rechnet mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang zwischen 5 und 13 Prozent.

Verantwortlich für diese pessimistische Einschätzung sind vor allem der steigende Preisdruck und der verschärfte Wettbewerb im wichtigen US-Markt für Adipositas- und Diabetes-Behandlungen. Diese Aussichten setzten die Aktie, die aktuell bei 40,31 Euro notiert, bereits Anfang Februar massiv unter Druck.

Strategische Maßnahmen laufen

Trotz der schwierigen Prognose für 2026 konnte Novo Nordisk im Gesamtjahr 2025 noch ein Umsatzwachstum von 10 Prozent verzeichnen, getrieben durch das starke GLP-1-Geschäft. Um das Vertrauen der Investoren zu stützen, treibt das Unternehmen zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 15 Milliarden DKK voran.

Die endgültige Entscheidung über die personellen Weichenstellungen fällt auf der Hauptversammlung Ende März. Für Aktionäre wird dieser Termin entscheidend sein, um einzuschätzen, wie die neue Besetzung im Aufsichtsrat die strategische Antwort auf den Konkurrenzkampf in den USA mitgestalten kann.

Novo Nordisk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Novo Nordisk-Analyse vom 22. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Novo Nordisk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Novo Nordisk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Novo Nordisk: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...