Die Deutz AG kennt derzeit nur eine Richtung: steil nach oben. Mit dem Sprung auf den höchsten Stand seit 2016 zementiert der Motorenhersteller seinen Aufwärtstrend eindrucksvoll. Doch was treibt die Rally wirklich an – sind es die starken operativen Zahlen oder das massive Vertrauensvotum des eigenen Managements?

Am 18. Februar kletterte der Kurs auf ein Intraday-Hoch von 11,67 Euro und markierte damit eine Bestmarke, die Anleger seit einem Jahrzehnt nicht gesehen haben. Die Dynamik ist beachtlich: Seit Beginn des langfristigen Aufwärtstrends im Dezember 2025 legte das Papier rund 48,5 Prozent zu. Allein seit dem Jahreswechsel steht ein Plus von über 36 Prozent zu Buche. Zum Wochenausklang notierte die Aktie bei 11,53 Euro und bestätigte damit das hohe Niveau.

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Vorstand greift selbst zu

Ein klares Signal sendet die Chefetage an den Markt. Am 9. Februar deckten sich sowohl CEO Dr. Sebastian C. Schulte als auch Finanzvorstand Oliver Neu erneut mit Aktien ein. Neu investierte rund 52.300 Euro bei einem Kurs von 11,01 Euro. Diese Transaktionen setzen ein Muster fort, das bereits im November 2025 begann, als das Management bei deutlich tieferen Kursen um 8,00 Euro zugriff. Marktbeobachter werten solche Insider-Käufe oft als starken Indikator für interne Zuversicht in die künftige Geschäftsentwicklung.

Strategische Expansion im Fokus

Fundamental gestützt wird der Kurs durch den Abschluss der Übernahme der Frerk Aggregatebau GmbH Anfang Februar. Der Deal erschließt Deutz den lukrativen und wachsenden Markt für Notstromsysteme in Rechenzentren und kritischer Infrastruktur. Das Management erwartet dadurch einen jährlichen Umsatzbeitrag von rund 100 Millionen Euro. Ziel ist es, das Energiegeschäft bis 2030 auf rund 500 Millionen Euro auszubauen.

Solides operatives Fundament

Die Rally basiert nicht nur auf Zukunftsmusik, sondern auf harter Währung. Die Neun-Monats-Zahlen 2025 zeigten ein Umsatzwachstum von 14,9 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Noch deutlicher legte das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) zu, das um 31,8 Prozent auf 75,5 Millionen Euro sprang. Auch institutionelle Investoren positionieren sich entsprechend: Goldman Sachs meldete zuletzt eine Erhöhung der Beteiligung auf knapp 4,14 Prozent.

Der nächste entscheidende Termin steht bereits fest: Am 26. März 2026 veröffentlicht Deutz den vollständigen Geschäftsbericht für 2025. Angesichts der jüngsten Akquisition und der operativen Stärke wird dieser Tag zeigen, ob die Prognose für das laufende Jahr die durch die Kursrallye gestiegenen Erwartungen rechtfertigen kann.

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