Novo Nordisk Aktie: Zulassung unter Druck
Novo Nordisk hat diese Woche die EU-Zulassung für eine höhere Dosierung seines Abnehmmedikaments Wegovy erhalten. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb durch günstige Generika-Anbieter, die ab März in den Markt drängen. Kann der dänische Pharmakonzern seine Marktposition verteidigen?
Höhere Dosierung, mehr Wirkung
Die Europäische Kommission genehmigte am 17. Februar die 7,2-Milligramm-Dosis von Wegovy. Ärzte in der EU können das Medikament nun als drei kombinierte 2,4-mg-Injektionen pro Woche verschreiben. Eine klinische Studie über 72 Wochen mit 1.407 erwachsenen Teilnehmern ohne Diabetes zeigte: Die höhere Dosis führte zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 20,7 Prozent – deutlich mehr als die 17,5 Prozent bei der Standarddosis.
Novo Nordisk hat zusätzlich die Zulassung für einen Fertigpen mit 7,2 mg beantragt, der noch in diesem Jahr verfügbar werden könnte.
Generika-Offensive bedroht Margen
Die Zulassung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Der indische Hersteller Dr. Reddy's kündigte am selben Tag an, eine Generika-Version von Wegovy zu 50 bis 60 Prozent unter dem Markenpreis auf den Markt zu bringen. Hintergrund: Das Semaglutid-Patent läuft im März 2026 aus. Dr. Reddy's hat bereits die Genehmigung der indischen Arzneimittelbehörde für ein Ozempic-Generikum erhalten und wartet auf grünes Licht für die Wegovy-Variante.
Neue Hoffnung aus der Pipeline
Parallel treibt Novo Nordisk seine Forschungspipeline voran. Am 17. Februar startete das Unternehmen eine Phase-2-Studie für UBT251, einen neuen Wirkstoff gegen Übergewicht und Adipositas. Die Studie untersucht Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit verschiedener Dosierungen im Vergleich zu Placebo. Details zur Rekrutierung laufen.
Aktienrückkauf läuft planmäßig
Das im Februar gestartete Aktienrückkaufprogramm über 15 Milliarden Dänische Kronen kommt voran. Bis zum 6. Februar hatte Novo Nordisk 750.000 B-Aktien zu einem Durchschnittspreis von 296,40 Kronen zurückgekauft – Transaktionsvolumen: 222,3 Millionen Kronen. Die laufende Phase zielt auf Rückkäufe von bis zu 3,8 Milliarden Kronen bis Anfang Mai.
Die Aktie steht dennoch unter Druck. Im Februar prognostizierte das Unternehmen für 2026 einen Umsatzrückgang von fünf bis dreizehn Prozent – belastet durch Preisdruck in den USA, auslaufende Patente und stärkeren Wettbewerb. Die höhere Wegovy-Dosis könnte helfen, doch die Generika-Konkurrenz wird die Margen belasten.
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