ServiceNow will sich als zentrale Steuerzentrale für Unternehmens-KI etablieren – und liefert dafür starke Zahlen. Das Unternehmen meldete sein bestes Quartal bislang, getragen von einem kräftigen Schub im KI-Geschäft. Doch wie belastbar ist die Story, wenn der gesamte Sektor zuletzt unter Verkaufsdruck stand?

Rekordquartal und prall gefüllter Auftragsbestand

Im vierten Quartal 2025 stieg der Abo-Umsatz (Subscription Revenue) auf 3,47 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 21% und lag über der eigenen Prognose. Für das Gesamtjahr 2025 erreichte der Abo-Umsatz 12,88 Milliarden US-Dollar, ebenfalls +21%.

Wichtig für den Blick nach vorn: Die „Current Remaining Performance Obligations“ (ein Indikator für bereits vereinbarte, künftig zu realisierende Umsätze) kletterten um 25% auf 12,85 Milliarden US-Dollar. Das spricht für anhaltend hohe Nachfrage und gute Visibilität in den kommenden Quartalen.

KI-Produkte rücken ins Zentrum

Den Rückenwind liefert vor allem das KI-Geschäft: Die Erlöse mit KI-Produkten haben sich laut Unternehmen mehr als verdoppelt. Parallel baut ServiceNow Funktionen aus, die KI-Anwendungen in Unternehmen zentral steuern sollen. Genannt werden unter anderem „AI Agent Fabric“ und „AI Control Tower“. Dahinter steht die Idee, dass verschiedene KI-Agenten Aufgaben koordiniert abarbeiten – unter menschlicher Aufsicht und gebündelt über ein Dashboard.

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Passend zur langfristigen Ausrichtung verlängerte ServiceNow den Vertrag von CEO Bill McDermott bis 2030.

Aktienrückkauf und Insider-Signale

Trotz des starken Quartals blieb auch ServiceNow nicht unberührt von einem breiteren Ausverkauf im Enterprise-Software-Sektor. Gleichzeitig sendete das Unternehmen mehrere interne Signale: McDermott kaufte zuletzt Aktien im Wert von 3 Millionen US-Dollar, während andere Führungskräfte geplante Aktienverkäufe pausierten.

Ende Januar stockte der Verwaltungsrat zudem das Aktienrückkaufprogramm um 5 Milliarden US-Dollar auf. Darin enthalten ist ein beschleunigter Rückkauf über 2 Milliarden US-Dollar, der die Aktienzahl sofort senken soll.

Für 2026 peilt ServiceNow einen Abo-Umsatz zwischen 15,53 und 15,57 Milliarden US-Dollar an. Das entspräche einem Wachstum von rund 20% gegenüber 2025.

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