Fintechwerx treibt die Expansion nach Europa voran – und setzt dabei auf Gibraltar als regulatorischen Brückenkopf. Ein unterzeichneter Letter of Intent soll den Einstieg in ein neu gegründetes Zahlungsinstitut vorbereiten. Entscheidend wird sein, ob die geplante Lizenz am Ende tatsächlich kommt.

Deal-Struktur und Beteiligungen

Die Vereinbarung ist nicht bindend und entsteht in Zusammenarbeit mit CardCorp Limited (UK) sowie der Stream Innovation Group. Vorgesehen ist ein Investment von 250.000 Pfund, womit sich Fintechwerx 20% an dem Joint Venture sichern will. CardCorp und Stream sollen jeweils 40% halten.

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Für die ersten Schritte ist außerdem eine Vorauszahlung von 50.000 Pfund eingeplant. Das Geld soll ausdrücklich die anfänglichen Aufbau- und Gründungskosten abdecken.

Lizenz als Schlüssel zur operativen Umsetzung

Ziel der neuen Gesellschaft in Gibraltar ist ein Antrag auf eine Class-C-Lizenz als Payment Institution. Zuständig wäre die Gibraltar Financial Services Commission. Erst mit der regulatorischen Freigabe will die Gesellschaft operativ als Payment Facilitator arbeiten – mit Fokus auf die Abwicklung von Visa- und Mastercard-Transaktionen in Europa.

Parallel laufende Projekte und Finanzierung

Neben dem Europa-Vorhaben meldet das Unternehmen mehrere technische Fortschritte. Dazu zählt der Einstieg in den E-Auto-Payment-Markt über ein Investment und eine Fünfjahres-Lizenzvereinbarung mit AetherEV. Außerdem wurde laut Update ein KI-Proof-of-Concept gemeinsam mit ActioHX abgeschlossen.

Zur Unterstützung der laufenden Umsetzung hat sich Fintechwerx im ersten Quartal 2026 zudem 250.000 CAD über eine nicht brokergeführte Privatplatzierung beschafft.

Volatiler Kurs, schwache Basiszahlen

An der Börse zeigte die Aktie seit Jahresbeginn deutliche Ausschläge. Nach einem Hoch bei 3,06 CAD Anfang Februar rutschte der Kurs in der dritten Februarwoche in eine Spanne von 1,56 bis 1,62 CAD. Die Marktkapitalisierung schwankte in dieser Zeit laut Angaben zwischen rund 45 Mio. und 58 Mio. CAD.

Die Zahlen für 2025 unterstreichen den Entwicklungsstatus: Der Umsatz lag bei 20.700 CAD (nach 162.700 CAD im Vorjahr). Der Nettoverlust weitete sich auf 959.300 CAD aus, nach 414.300 CAD in 2024. In der Bilanz stehen 1,76 Mio. CAD an Vermögenswerten, darunter 84.100 CAD an Barmitteln; das Eigenkapital lag bei 1,12 Mio. CAD.

Im Mittelpunkt der nächsten Schritte steht damit vor allem die Umsetzung des Gibraltar-Projekts: Ohne die angestrebte Class-C-Zulassung bleibt das Joint Venture zunächst auf Aufbau und Antragstellung beschränkt – mit ihr würde erst die geplante Rolle als Payment Facilitator für Visa und Mastercard in Europa möglich.

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