Es kriselt gewaltig zwischen den beiden Gold-Giganten Newmont und Barrick Gold. Newmont wirft seinem Partner vor, vertragswidrig Ressourcen aus dem gemeinsamen Nevada-Projekt abgezweigt zu haben, und hat nun offiziell eine Inverzugsetzung (Notice of Default) ausgesprochen. Damit steht nicht nur der Frieden zwischen den Branchenführern, sondern auch die Zukunft eines der weltweit wichtigsten Joint Ventures auf dem Spiel.

Vorwürfe der Ressourcen-Umleitung

Im Zentrum des Konflikts steht das "Nevada Gold Mines" Joint Venture, ein Eckpfeiler der Produktion für beide Konzerne. Newmont beschuldigt Barrick, Ressourcen aus diesem Gemeinschaftsunternehmen in das eigene, zu 100 Prozent von Barrick gehaltene Projekt "Fourmile" umgeleitet zu haben. Nach Ansicht von Newmont stellt dies einen klaren Verstoß gegen die Partnerschaftsvereinbarung aus dem Jahr 2019 dar.

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Barrick steht nun unter Zeitdruck. Das Unternehmen hat ein Zeitfenster von 30 Tagen, um den vorgeworfenen Vertragsbruch zu beheben. Sollte in dieser Frist keine Einigung erzielt werden, droht eine juristische Auseinandersetzung vor einem Gericht in Nevada.

Strategische Pläne gefährdet

Der Zeitpunkt für diesen Streit ist brisant. Das Joint Venture repräsentiert einen erheblichen Teil des Unternehmenswertes beider Parteien. Für Barrick kommt die Störung besonders ungelegen, da das Unternehmen Pläne verfolgte, seine nordamerikanischen Vermögenswerte – einschließlich der Beteiligung in Nevada – möglicherweise auszugliedern. Die aktuelle Inverzugsetzung fügt diesem Vorhaben eine komplexe Hürde hinzu und könnte die geplante Strukturierung massiv verzögern.

Solide Produktionsziele

Ungeachtet der partnerschaftlichen Spannungen operiert Newmont operativ weiter auf hohem Niveau. Das Unternehmen bestätigte kürzlich seine Prognose für das Jahr 2026 und rechnet mit einer zurechenbaren Goldproduktion von rund 5,3 Millionen Unzen. Auch am Markt wird die Position des Konzerns honoriert: Die Aktie notiert aktuell bei 107,34 Euro und konnte seit Jahresanfang bereits um über 24 Prozent zulegen.

Die kommenden Wochen sind nun entscheidend. Barrick muss innerhalb der gesetzten 30-Tages-Frist reagieren, um einen Rechtsstreit abzuwenden, der die Struktur der Zusammenarbeit in Nevada grundlegend verändern könnte.

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