Barrick zieht seine Führungsetage weiter neu auf. Der Gold- und Kupferproduzent hat gestern zwei neue Top-Positionen besetzt und die Zuständigkeiten im Rechts- und Compliance-Bereich neu geordnet. Was steckt hinter der auffälligen Taktzahl an Personalentscheidungen seit Jahresbeginn?

Zwei neue C-Level-Positionen

Barrick berief James J. McGuire zum Chief Legal and Policy Officer und Woo Lee zum Chief Global Affairs Officer. Beide berichten direkt an CEO Mark Hill und ziehen in das Executive Committee ein.

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McGuire soll künftig Recht, Compliance, Regulierung und Public Policy verantworten. Laut Unternehmensmitteilung bringt er mehr als 30 Jahre juristische Erfahrung mit. Zuletzt war er bei Greenspoon Marder LLP als Litigation Partner sowie als Managing Partner des New Yorker Büros tätig. Zuvor arbeitete er als Bundesstaatsanwalt im Southern District of New York.

Lee steigt vom bisherigen Posten als Senior Vice President und Head of Government and Corporate Affairs, Asia Pacific auf. Barrick verweist auf mehr als 11 Jahre im Unternehmen sowie über 30 Jahre diplomatischen Dienst, darunter leitende Funktionen an US-Botschaften im Asien-Pazifik-Raum.

Zuständigkeiten im Rechtsbereich werden verschoben

Im Zuge der Neuaufstellung wechselt Poupak Bahamin in die Rolle General Counsel und Chief Compliance Officer. Sie bleibt ebenfalls Mitglied des Executive Committee, wie das Unternehmen bestätigte.

Serie von Wechseln seit Jahresbeginn

Die Doppelernennung passt in eine breitere Führungsrotation: Im Januar hatte Barrick Helen Cai als neue Senior Executive Vice President und CFO angekündigt. Sie tritt den Posten am 1. März an und folgt auf Graham Shuttleworth. Cai sitzt seit November 2021 im Board und bringt laut Barrick mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in Corporate Finance und Equity Research mit, unter anderem bei Goldman Sachs und CICC.

Auch an der Spitze gab es Bewegung: Mark Hill wurde im Februar nach einer Interimsphase dauerhaft als President und CEO bestätigt.

Starker Zahlenhintergrund und nächste Termine

Der Umbau fällt in eine Phase sehr kräftiger Quartalszahlen. Für Q4 2025 meldete Barrick einen operativen Cashflow von 2,73 Mrd. US-Dollar und einen Free Cashflow von 1,62 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,43 US-Dollar, bereinigt bei 1,04 US-Dollar – laut Unternehmen ein Plus von 88% bzw. 79% gegenüber Q3.

Zudem setzte Barrick eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie fest (Record Date: 27. Februar, Auszahlung: 16. März) und kündigte eine Dividendenpolitik mit einer Zielquote von 50% des zurechenbaren Free Cashflows an. Als nächsten größeren Fixpunkt nannte Barrick die Q1-Zahlen am 6. Mai.

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