Newmont setzt in Südamerika ein klares Zeichen: Der Konzern will das Goldprojekt Cerro Negro in Argentinien mit frischem Kapital anschieben und die Laufzeit der Mine deutlich verlängern. Dahinter steckt mehr als nur Wachstum – es geht auch um Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Wie passt dieser Schritt zu Newmonts Produktionsausblick für 2026?

800 Millionen Dollar für Cerro Negro

Die argentinische Regierung macht den Deal öffentlich: Wirtschaftsminister Luis Caputo bestätigte am Dienstag, dass Newmont rund 800 Millionen US-Dollar in Cerro Negro investieren will. Das Geld ist für den Neustart und die Erweiterung des Projekts Cerro Negro Expansion 1 (CNE1) vorgesehen.

Das erklärte Ziel ist ambitioniert, aber konkret: Die produktive Lebensdauer der Mine soll über 2035 hinaus verlängert werden. Zusätzlich sollen laut Ministerium Sicherheitsaspekte verbessert und Beschäftigung sowie regionale Entwicklung gestärkt werden. Unterm Strich ist das ein langfristiges Bekenntnis zum Standort – mit entsprechend langer Kapitalbindung.

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Rückenwind durch starke Kasse

Dass Newmont sich so eine Investition leisten kann, kommt nicht aus dem Nichts. Der Konzern meldete für das Gesamtjahr 2025 einen Rekord beim freien Cashflow von 7,3 Milliarden US-Dollar. Diese finanzielle Stärke verbessert die Bilanz und schafft Spielraum, um große Projekte nicht nur zu planen, sondern auch tatsächlich zu finanzieren.

Passend dazu hat Newmont für 2026 einen breiteren Kapitalplan skizziert: Neben laufenden Erhaltungsinvestitionen im globalen Portfolio sollen auch Entwicklungsprojekte mit attraktiven Renditeaussichten vorangetrieben werden. Die Investition in Argentinien wirkt damit wie ein Baustein einer disziplinierteren Reinvestitionsstrategie – statt eines Einzelprojekts ohne Einbettung.

2026 als „Tal“ – Wachstum ab 2027 geplant

Trotz der Expansion bremst Newmont die kurzfristigen Erwartungen. Für 2026 stellt das Unternehmen ein geplantes „Tal“ in der Produktion in Aussicht: Die Goldförderung soll unter dem Niveau von 2025 liegen. Ab 2027 rechnet der Konzern dann wieder mit Produktionswachstum – gestützt unter anderem durch Investitionen wie Cerro Negro und weitere Entwicklungsarbeiten an wichtigen Standorten.

Am Markt spiegelt sich die Gemengelage aus starkem Langfrist-Signal und vorsichtigerem Kurzfrist-Ausblick zumindest nicht in einem Trendbruch: Der Schlusskurs lag gestern bei 105,38 Euro. Damit notiert der Titel zwar unter dem 52‑Wochen‑Hoch, aber weiterhin deutlich über dem 200‑Tage‑Durchschnitt.

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